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Polizei, Kriminalit?t

Kreispolizeibeh?rde Rhein-Kreis Neuss / Betr?ger in Dormagen ...

22.02.2021 - 13:32:35

Kreispolizeibeh?rde Rhein-Kreis Neuss / Betr?ger in Dormagen .... Betr?ger in Dormagen erfolgreich - Die Polizei warnt erneut vor Schockanrufen

Dormagen - Am Freitagmittag (19.02.), gegen 12:30 Uhr, informierten Bankangestellte die Polizei, weil sie vermuteten, dass eine ihrer Kundinnen Opfer von Betr?gern geworden war und auch weiterhin in deren Fokus stehe. Es zeigte sich sehr schnell, dass sie mit dieser Einsch?tzung leider richtig lagen.

Die lebens?ltere Dormagenerin war gegen 10:30 Uhr von einem Unbekannten angerufen worden, der sich als Arzt ausgab und ihr mitteilte, ihr Sohn liege mit einer Corona-Infektion in einem D?sseldorfer Krankenhaus und ben?tige dringend ein amerikanisches Medikament. Dieses m?sse sie aber bezahlen. Die Seniorin war in Sorge und ?bergab eine halbe Stunde sp?ter an der Friedenstra?e in Dormagen einen hohen Geldbetrag, weil sie ihrem vermeintlich schwer erkrankten Sohn helfen wollte.

Danach kontaktierte man sie erneut: Nun sei auch ihre Schwiegertochter erkrankt, es sei noch einmal die Zahlung einer hohen Summe n?tig. Die Seniorin machte sich auf den Weg zu ihrer Bank, um das weitere ben?tigte Geld abzuheben. Die Mitarbeiter der Bank wurden jedoch zu recht misstrauisch und kontaktierten die Polizei. Es stellte sich heraus, dass die Geschichte des Unbekannten erfunden war, denn Sohn und Schwiegertochter ging es gut. Eine weitere ?bergabe von Geld an die Betr?ger wurde somit verhindert. Der Unbekannte, der gegen 11 Uhr das Geld in Empfang genommen hatte, soll etwa 30 Jahre alt gewesen sein und hatte dunkle Haare. Zur Tatzeit trug er eine dunkle Steppjacke.

Das Kriminalkommissariat 12 hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer den unbekannten Geldabholer an der Friedenstra?e beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Nummer 02131 300-0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

"Das kann mir nicht passieren!" ist leicht gesagt. Es kann jeden treffen, denn die Betr?ger gehen geschickt vor, ?berrumpeln ihre Opfer oder setzen sie gezielt unter Druck - mit unterschiedlichen Maschen. Eines ist ihnen jedoch gemein: das Opfer soll gar nicht dazu kommen, nachzudenken. Auch als Angeh?rige sollten Sie sich der Problematik bewusst werden. Sprechen Sie mit Ihren Eltern, Schwiegereltern, Gro?eltern und anderen Senioren in der Verwandtschaft. Gerade in der derzeitigen Situation sind lebens?ltere Menschen noch ?fter allein; rufen Sie sie regelm??ig an, sprechen Sie mit ihnen ?ber diese Betrugsversuche am Telefon. Wenn Ihre Eltern wissen, dass sie bei solchen Anrufen R?cksprache mit ihren Verwandten halten sollten und diese selbst anrufen, ist schon viel gewonnen.

Generell gilt: Informieren Sie die Polizei, wenn Ihnen ein Anruf verd?chtig vorkommt oder Sie Opfer eines Betruges geworden sind, entweder ?ber 02131-300-0 oder ?ber den Notruf 110. Weitere Informationen und Hinweise zu den aktuellen Maschen finden Sie im Internet: https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw/artikel/kl ueger-gegen-betrueger-gemeinsam-gegen-trickbetrueger-im-einsatz

R?ckfragen von Pressevertretern bitte an:

Der Landrat des Rhein-Kreises Neuss als Kreispolizeibeh?rde -Pressestelle- J?licher Landstra?e 178 41464 Neuss Telefon: 02131/300-14000 02131/300-14011 02131/300-14013 02131/300-14014 Telefax: 02131/300-14009 Mail: pressestelle.neuss@polizei.nrw.de Web: https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/65851/4844610 Kreispolizeibeh?rde Rhein-Kreis Neuss

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