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Polizei, Kriminalit?t

Kreispolizeibeh?rde M?rkischer Kreis / Taschendieb im ...

22.02.2021 - 14:52:16

Kreispolizeibeh?rde M?rkischer Kreis / Taschendieb im .... Taschendieb im Discounter/"PC-Service" ?berrumpelt Rentner

Meinerzhagen - In den heimischen Discountern des Kreises lauern weiter Taschendiebe. Am Freitagmittag haben sie eine 50-j?hrige Kundin in einem Gesch?ft an der Lindenstra?e bestohlen. Die Frau hatte gegen 11.45 Uhr eine M?nze f?r den Einkaufswagen aus dem Portemonnaie genommen. Dann steckte sie ihre B?rse in ihre Tasche und h?ngte diese vorn an den Haken des Einkaufswagens. Um 12.15 Uhr stand sie ohne Geldb?rse an der Kasse. Sie hatte in der Zwischenzeit keine verd?chtige Beobachtung gemacht.

Die Polizei r?t dringend, Wertsachen beim Einkauf dicht am K?rper zu tragen - am besten in Innentaschen von Jacken oder M?nteln. T?ter wissen genau, dass vor allem Frauen ihre Geldb?rsen beim Einkaufen in den Einkaufswagen legen - mit oder ohne Korb oder Handtasche. Das Vertrauen im heimischen Discounter "um die Ecke" ist gro?. Doch niemand beh?lt seinen Wagen beim Einkaufen immer im Blick und die Diebe gehen ?u?erst geschickt vor. Die T?ter m?ssen ihre Opfer nur lange genug beobachten, um dann im entscheidenden Augenblick blitzschnell und ge?bt zuzugreifen.

Ein 68-j?hriger Meinerzhagener ist am Donnerstag einem PC-Betr?ger auf den Leim gegangen. Meist stellen sich die Anrufer als Mitarbeiter von Microsoft vor und behaupten, der Rechner ihres Opfers sei von einem Virus befallen. Auch der nur gebrochen Deutsch sprechende Anrufer in Meinerzhagen warnte vor Viren. Er drohte dem Rentner, dass sein Microsoft-Betriebssystem samt Konto gesperrt w?rde, wenn er keinen Fernzugriff auf seinen Computer bekomme. Der erstaunte und besorgte Meinerzhagener willigte ein und gew?hrte den Zugriff. Er scannte auf Anweisung seinen Ausweis und seine Kreditkarte ein. Etwa eine Stunde lang "arbeitete" der vermeintliche Service-Mitarbeiter an dem Rechner. Zum Abschluss nahm der Anrufer f?r seine Dienste die Codes von zwei Guthaben-Karten entgegen, die das Opfer extra im Supermarkt besorgte. Daf?r versprach er dem Meinerzhagener eine "lebenslange PC-Unterst?tzung, Wartung und Schutz vor Viren". Erst beim abendlichen Telefongespr?ch mit Verwandten wurde dem 68-J?hrigen klar, dass er einen Fehler begangen hatte. Am n?chsten Tag ging er zur Polizei und erstattete Anzeige wegen Betrugs. Der Trick ist alt: Seit Jahren klappern die meist nur Englisch sprechenden Betr?ger telefonisch ihre Opfer ab. Die Wahrscheinlichkeit, einen Computer-Nutzer mit Problemen zu erwischen, ist gro?. Mit penetranter Hartn?ckigkeit ?berzeugen sie ihre Opfer, ihnen einen Fernzugriff auf ihren Rechner zu gew?hren. Doch dort suchen sie nicht nach Fehlern, sondern nach Zugriffsm?glichkeiten auf Bankkonten oder Zahlungsdienste. Nat?rlich k?nnen die T?ter so auch spielend Schadsoftware installieren. Oder sie ?berreden ihre Opfer, einen teuren Wartungsvertrag abzuschlie?en. Oft bemerken die Opfer erst viel sp?ter, was passiert ist.

Die Polizei warnt: Wenn sich ein angeblicher Microsoft-Mitarbeiter meldet, legen Sie am besten gleich wieder auf. Seri?se Unternehmen ?berraschen Computer-Nutzer nicht mit derartigen Anrufen. Geben Sie keine privaten Daten wie Ausweis- oder Kreditkarten-Nummern heraus. Gew?hren Sie Unbekannten keinerlei Zugriff auf ihren Computer. Ist es bereits geschehen: Sofort Stecker Netzwerk-Verbindung trennen und das Ger?t von einem wirklichen Fachmann pr?fen lassen! ?ndern Sie s?mtliche Kennw?rter. Informieren Sie Banken oder Zahlungsdienste, an dessen Daten die T?ter gelangt sein k?nnen! Lassen Sie Kreditkarten sperren. Sollten Abbuchungen erfolgt sein, so kommt es wirklich auf Minuten an. Das Zeitfenster, um Buchungen zu stornieren, ist minimal. Tage sp?ter l?sst sich nichts mehr ?ndern.

R?ckfragen bitte an:

Kreispolizeibeh?rde M?rkischer Kreis Pressestelle Polizei M?rkischer Kreis Telefon: +49 (02371) 9199-1220 bis -1222 E-Mail: pressestelle.maerkischer-kreis@polizei.nrw.de http://maerkischer-kreis.polizei.nrw

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