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Polizei, Kriminalit?t

Kreis Soest - Betr?ger kennen Namen von Angeh?rigen

16.10.2020 - 10:32:23

Kreispolizeibeh?rde Soest / Kreis Soest - Betr?ger kennen Namen ...

Kreis Soest - Ob falsche Polizisten oder falsche Enkel, die Betr?ger kennen offensichtlich die Namen der Familienangeh?rigen. So wurde gestern eine ?ber 80-j?hrige Frau im Kreisgebiet hinters Licht gef?hrt. Gegen Mittag erhielt sie einen Anruf von ihrer angeblichen Enkelin. Diese gab an, dass sie ihren Freund (hierbei nannte sie seinen Namen) ?berfahren habe und dieser nun verstorben sei. Die Enkelin berichtete weiter, dass sie nun dringend die Hilfe ihrer Gro?mutter ben?tigen w?rde. Der Telefonh?rer wurde anschlie?end von der vermeintlichen Enkelin an eine falsche Polizistin, Polizeihauptkommissarin Monika Kraus aus Dortmund, weitergegeben. Diese erkl?rte der Rentnerin, dass ihre Enkelin nun ins Gef?ngnis m?sste, es sei denn, dass sie eine Entsch?digungszahlung an die Familie des Unfallopfers bezahlen w?rde. Da die Rentnerin nicht ?ber die Menge des geforderten Bargeldes verf?gte, stimmte die Anruferin auch der ?bergabe von Schmuck zu. Ein Kommissar Kowalski w?rde das Bargeld und den Schmuck abholen. Am Nachmittag erschien auch der angebliche Kommissar und nahm die Sachen entgegen. Der entstandene Schaden f?r das Opfer liegt im mittleren f?nfstelligen Bereich. Der vermeidliche Kommissar war circa 55 bis 60 Jahre alt und trug zur Tatzeit eine Baskenm?tze, einen Schal, eine blaue Jacke und graue Handschuhe. Zeugen, die Hinweise auf den Unbekannten geben k?nnen, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 02921-91000 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.

Neben zahlreichen weiteren Betrugsversuchen im Kreisgebiet, kam es auch in R?then zum Anruf eines "falscher" Familienangeh?riger aus. Der angebliche Verlobte (auch hier wurde der richtige Name verwendet) ben?tigte 40.000 Euro von dem Rentner, um einen Kredit bei der Bank zur?ckzuzahlen. Nach weiteren Telefonaten und einer erbetenen Bedenkzeit stimmte der "falsche" Familienangeh?rige dann auch einer Zahlung von 20.000 Euro zu. Der Angerufene wollte dies jedoch noch mit der Schwiegermutter des vermeintlichen Familienangeh?rigen besprechen. Kurz darauf rief dann eine Frau an, die angab diese Schwiegermutter zu sein. Als dann ein Kleinkind im Hintergrund schrie, wurde der Rentner stutzig, erkannte den Betrug und legte auf.

Die Polizei geht mittlerweile davon aus, dass die Betr?ger durch vorherige Telefonate Einblick in die Familienverh?ltnisse der sp?teren Opfer erhalten.

- Geben Sie grunds?tzlich keine pers?nlichen Daten heraus. Machen sie gegen?ber Unbekannten keine Angaben zu Familienverh?ltnissen oder Personen, die noch im Haushalt wohnen. - Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist. Rufen Sie ihn zur?ck. - Seien Sie vorsichtig, wenn Sie jemand telefonisch um Wertgegenst?nde bittet. - Legen Sie einfach den Telefonh?rer auf, sobald ihr Gespr?chspartner, h?ufig ein angeblicher Enkel, Geld von Ihnen fordert. - ?bergeben Sie niemals Wertgegenst?nde an Ihnen unbekannte Personen. - Wenden Sie sich auf jeden Fall an die Polizei, wenn Sie Opfer geworden sind und erstatten Sie eine Anzeige. - Bei Fragen helfen Ihnen die im Opferschutz besonders geschulten Beamtinnen und Beamte Ihrer ?rtlichen Polizei gerne. (reh)

R?ckfragenvermerk f?r Medienvertreter:

Kreispolizeibeh?rde Soest Pressestelle Polizei Soest Telefon: 02921 - 9100 5300 E-Mail: pressestelle.soest@polizei.nrw.de http://www.polizei.nrw.de/soest

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