Kriminalität, Polizei

Kommunale Kriminalprävention in Pirmasens startet neu

09.11.2022 - 13:34:15

Kommunale Kriminalprävention in Pirmasens startet neu. Pirmasens - Unter dem Motto "Ein Mehr an Sicherheit" fand am 8. November 2022 die Neukonstituierung des Kriminalpräventiven Rates für Pirmasens statt.

"Es gibt viele Akteure, die für die Sicherheit und Ordnung in der Stadt Pirmasens zuständig sind oder sich hierfür engagieren", so die Leiterin der Polizeiinspektion Pirmasens, Jacqueline Schröder. "Alle verfolgen das Ziel, Straftaten und Ordnungsstörungen zu vermeiden. Es ist jedoch wichtig, dass sich die einzelnen Behörden und Akteure hierbei unterstützen und ihre Maßnahmen aufeinander abstimmen. Dieser Schulterschluss ist Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche und wirkungsvolle Präventionsarbeit. Der Kriminalpräventive Rat Primasens soll genau dieses wichtige und auf Dauer angelegte Netzwerk bieten."

Im Rahmen der Sitzung vereinbarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Polizei und Stadt, vom Ordnungsamt, dem Verein für soziale Rechtspflege, dem Förderkreis für soziale Projekte, von "Demokratie leben", vom Seniorenbeirat und die Gleichstellungsbeauftragte für Pirmasens, dass sich der Rat unter dem Vorsitz von Jacqueline Schröder und Denis Clauer, Beigeordneter der Stadt Pirmasens, zweimal jährlich trifft. In den Sitzungen sollen die Kriminalitäts-, aber auch die Verkehrsunfalllage sowie Ordnungsstörungen und Bürgeranliegen analysiert, Schwerpunkte festgestellt und gemeinsame Maßnahmen vereinbart oder initiiert werden. Dabei kommt es nicht nur auf die objektiven Fallzahlen an. "Wichtig sei es dem Präventionsgremium zu erfahren, wie die Bürgerinnen und Bürger ihre Sicherheit in Primasens einschätzen", so Schröder.

Eine erste Maßnahme des neu konstituierten Kriminalpräventiven Rates wird daher eine Befragung sein, um zu erfahren, wo und warum sich die Menschen der Stadt Primasens nicht sicher fühlen und was nach deren Ansicht für ein Mehr an Sicherheit erforderlich ist.

Die objektive Sicherheitslage und das subjektive Sicherheitsempfinden der Menschen in der Stadt sind die wesentlichen Maßgaben für die künftige Arbeit des Kriminalpräventiven Rates.

Allerdings kann auch jede und jeder Einzelne einen Beitrag für die Sicherheit in der Stadt leisten. Ziel des Rates wird es daher auch sein, die Zivilcourage zu fördern. "Es muss sich niemand selbst in Gefahr begeben, aber im sogenannten Handyzeitalter kann jeder Polizei und Ordnungsamt verständigen, wenn strafbare Handlungen beobachtet werden. Wichtig ist, schon in der Erziehung couragiertes Verhalten zu fördern", so Clauer.

Finanzielle Unterstützung für mögliche Projekte erhält der Kriminalpräventive Rat übrigens von dem gleichnamigen Verein zur Förderung der Kriminalprävention. pdps

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