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Polizei, Kriminalit?t

(KA) Stadt- und Landkreis Karlsruhe - Anlagebetr?ger ergaunern 500.000 Euro - Vorsicht bei vermeintlich hochrentablen Anlagegesch?ften!

26.03.2021 - 15:47:24

Polizeipr?sidium Karlsruhe / Stadt- und Landkreis Karlsruhe ...

Karlsruhe - Bereits im Januar dieses Jahres war es vermeintlichen Anlagevermittlern gelungen, Anleger durch Versprechen auf traumhafte und sichere Gewinne im gro?en Stil um deren Verm?gen zu bringen. Trotz intensiver Pr?ventionsma?nahmen schlugen diese nun erneut zu und ergaunerten in der vergangenen Woche bei bislang sieben bekannten F?llen im Gro?raum Karlsruhe rund eine halbe Million Euro. Allein bei einem Anleger erbeuteten die T?ter rund 230.000 Euro.

Die erste Kontaktaufnahme erfolgt in solchen F?llen meist unaufgefordert per Telefon, ?ber E-Mail oder im Internet. Zumeist arbeiten die Betr?ger aus dem Ausland mit falschen Rufnummern und geben beispielsweise vor, nur f?r kurze Zeit einem exklusiven Anlegerkreis Aktien oder Anlagen in Krypto-W?hrungen mit einem hohen Rabatt anbieten zu k?nnen. Aber auch ?ber massenhaft versandte E-Mails oder durch Inserate im Internet wird geworben. In diesem Zusammenhang werden gerne auch die Namen von prominenten Personen des ?ffentlichen Lebens mit angef?hrt, die mit derselben Anlagem?glichkeit bereits Millionen Euro verdient h?tten. Wenige Tage oder Wochen sp?ter w?rde man die Geldeinlage zu einem garantierten h?heren Festpreis, also mit au?ergew?hnlich hoher Rendite, wieder zur?cknehmen.

Mit solchen Lockangeboten werden die Opfer zu Geld?berweisungen ins Ausland verleitet. Die Betr?ger lassen den Anlegern daraufhin gef?lschte Anlage- und Renditebest?tigungen per E-Mail oder Fax zukommen. Auch der anschlie?ende Kontakt erfolgt ausschlie?lich ?bers Telefon, per E-Mail oder Fax.

Zur Untermauerung richten professionell und h?ufig ?ber sogenannte Call-Center agierende Betr?ger oft aufw?ndige Webseiten im Internet ein, die Seriosit?t vermitteln sollen. Hier k?nnen sich die Opfer einloggen. Auf vermeintlich ihren eigenen Konten w?rden sie die Finanzanlage bei vorgegaukelten, stetig steigenden Gewinnen ?berwachen k?nnen. Nachdem die Anleger aufgrund von vorget?uschten Renditebest?tigungen bei zun?chst niedrigen Einlagen Vertrauen gesch?pft haben, werden in der Regel mutig auch gr??ere Betr?ge angelegt.

Die Betr?ger ?berzeugen oder dr?ngen gar die Opfer in der Folge zu immer weiteren Einzahlungen. Vorgeschoben werden pl?tzlich eingetretene Probleme, etwa der Entrichtung von Steuern im Ausland oder unerwartet entstandene Notarkosten, die nur durch weitere Nachzahlungen auszur?umen seien. Das einbezahlte Geld ist in der Regel endg?ltig verloren und T?ter aufgrund ihrer geschickten Verschleierungen im Ausland nur selten zu ermitteln.

Da im Gro?raum Karlsruhe schon mehrfach Gesch?digte auf diese Art und Weise ihre kompletten Geldeinlagen, nicht selten im sechsstelligen Eurobereich, verloren haben appellieren die Betrugsermittler der Kripo nochmals ausdr?cklich:

-Besonderer Argwohn ist geboten bei telefonischen, vermeintlich hochlukrativen Angeboten, die auch per Mail oder Fax versandt werden.

-Grunds?tzlich hat in solchen Belangen jeder Anrufer, der eine Geld?berweisung oder auch nur pers?nliche Daten verlangt, einen unseri?sen oder strafbaren Hintergrund! Genauso verh?lt es sich mit E-Mails, die unaufgefordert verschickt werden und das "schnelle Geld" versprechen. In gleichem Ma?e gilt dies nat?rlich auch f?r entsprechende Inserate im Internet.

-Besonderes Misstrauen sollte man bei Geldanlagen oder ?berweisungen walten lassen, vor allem, wenn diese ins Ausland gehen sollen.

-Werden Sie hellh?rig, wenn Ihnen ein Anrufer anbietet, Sie bei der T?tigung von Online?berweisungen oder der Er?ffnung von Konten bei Kryptow?hrungsb?rsen zu "unterst?tzen". Insbesondere dann, wenn Sie hierbei aufgefordert werden, eine Fernwartungssoftware zu installieren.

-Im Zweifel kann, bevor Geldbetr?ge bezahlt oder ?berwiesen werden, ein Anruf beim Betrugsdezernat der Kriminalpolizei Karlsruhe unter 0721 666-5301 einen drohenden finanziellen Schaden verhindern.

Florentin Ochner, Pressestelle

R?ckfragen bitte an:

Polizeipr?sidium Karlsruhe Telefon: 0721 666-1111 E-Mail: karlsruhe.pp.sts.oe@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/110972/4874791 Polizeipr?sidium Karlsruhe

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