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Polizei, Kriminalität

IHSMH.

11.10.2019 - 12:46:30

Polizei Hamburg / IHSMH. Aufmerksame Bankangestellte verhindert ...

Hamburg - Tatzeit: 10.10.2019 Tatort: Hamburg-Bergedorf

In Hamburg schaut man hin: Dank einer aufmerksamen Bankangestellten wurde gestern verhindert, dass eine Rentnerin um ihr Erspartes gebracht wurde.

Die 90-jährige Bergedorferin erhielt Anrufe von angeblichen LKA-Beamten aus Bremen und Hamburg, die behaupteten, dass ihr Konto leergeräumt werden soll. Mit einem von den Tätern bestellten Taxi fuhr die Frau daraufhin zu ihrer Bank in der Bergedorfer Innenstadt. Als sie dort am Schalter knapp vierzigtausend Euro abheben wollte, wurde die Bankangestellte misstrauisch und alarmierte die Polizei.

Die Polizei warnt:

Die Maschen der Betrüger, ältere Menschen um ihr Erspartes zu bringen, sind vielfältig. Melden sie sich telefonisch, geben sie sich meist als Polizei- oder Kriminalbeamte aus. Durch gezieltes Hinterfragen wird versucht, Erkenntnisse über das Vorhandensein und die Aufbewahrungsorte von Geld und Wertgegenständen zu erlangen.

Häufig erfolgte dabei der Hinweis auf angeblich festgenommene Einbrecher, bei denen sensible Daten der jeweils Angerufenen aufgefunden worden seien. Es wird in Aussicht gestellt, jemanden zu schicken, der Geld und Wertgegenstände übernehmen und in Sicherheit bringen soll.

Auch die in dem Fall der Bergedorferin benutzte Masche ist eine, die bei den Tätern sehr beliebt ist. Es wird versucht, das Vertrauen der älteren Menschen in teils langjährig bekannte Sparkassen- oder Bankmitarbeiter zu erschüttern, meist mit dem Vorwurf, sie seien korrupt und das Geld sei nicht mehr sicher.

Tipps und Hinweise:

- Wenn die Polizei Sie anruft, erscheint niemals die Rufnummer 110 im Display.

- Polizeibeamte

o fordern Sie am Telefon nicht zur Über- bzw. Herausgabe von Geld oder Wertgegenständen auf.

o befragen Sie am Telefon nicht zu persönlichen oder finanziellen Verhältnissen. Schon gar nicht befragen Polizeibeamte Sie zu Ihren Geldverstecken.

o setzen Sie niemals unter Druck.

o warnen am Telefon nicht vor korrupten Bank- oder Sparkassenmitarbeitern, die es auf die Vermögenswerte auf dem Konto oder im Schließfach abgesehen haben.

- Legen Sie einfach auf, nur so werden Sie den Betrüger los!

Abb.

OTS: Polizei Hamburg newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/6337 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_6337.rss2

Rückfragen bitte an:

Polizei Hamburg Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Florian Abbenseth Telefon: +49 40 4286-56213 E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de www.polizei.hamburg

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