Polizei, Kriminalität

(HDH) Giengen - Unfallflüchtige stellen sich / Der Unbekannte, der am Sonntag in Giengen einen Hund angefahren hat und weiterfuhr dürfte ermittelt sein.

10.04.2018 - 12:42:11

Polizeipräsidium Ulm / Giengen - Unfallflüchtige stellen ...

Ulm - Am Sonntag gegen 22 Uhr war ein rotes Auto von Giengen in Richtung Heidenheim unterwegs. Ein Hund, der zuvor ausgebüxt war, rannte kurz nach dem Ortsausgang plötzlich auf die Straße. Der Pkw erfasste den Hund und verletzte ihn schwer. Zeugen hatten den Unfall beobachtet. Sie sahen auch, wie der Autofahrer nach dem Unfall ausgestiegen war, den Hund und sein beschädigtes Auto betrachtet hatte und dann weiterfuhr. Die Polizei nahm sofort die Ermittlungen auf und suchte, auch mit Hilfe der Öffentlichkeit, nach dem verantwortlichen Fahrer (wir berichteten: https://ots.de/3baeee ). Der Hund musste aufgrund der Verletzungen eingeschläfert werden. Am Montag wurde der Fahndungsdruck offenbar zu groß. Eine 28-Jährige und ein 35-Jähriger meldeten sich bei der Polizei. Nach deren Angaben hätten sie am Sonntag gegen 22 Uhr auf der Landstraße zwischen Giengen und Heidenheim ein Tier angefahren. Am Steuer des roten Autos sei der 35-Jährige gesessen. Sie seien so erschrocken gewesen, dass sie weitergefahren wären. Die Polizisten überprüften das Auto des Paares. Der Hyundai war im Frontbereich stark beschädigt. Zudem wurden am Fahrzeug Haare eines Tieres festgestellt. Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an. Dem Fahrer droht eine Anzeige.

Die Polizei mahnt: Unfallflucht ist kein Kavaliersdelikt sondern eine Straftat. Wer mit seinem Auto einen Schaden verursacht, muss auf den Geschädigten warten. Oder die Polizei verständigen. Sonst drohen Freiheitsstrafe oder Geldstrafe und der Führerscheinentzug. Wenn die Polizei zum Unfall kommt, ist dagegen meist nur ein geringes Bußgeld fällig.

Wie man sich bei einem Zusammenstoß mit einem Tier, meist dürfte es sich dabei um Wildtiere handeln, richtig verhält, auch dafür hat die Polizei Tipps:

- Sollte eine Kollision unvermeidbar sein, ist ein kontrollierter Aufprall besser als das unkontrollierte Ausweichen. Riskante Ausweichmanöver enden oft am Baum oder im Gegenverkehr!

- Vor einer Kollision Lenker festhalten, Notbremsung einleiten und ohne Ausweichlenkung geradeaus fahren.

- Nach dem Unfall: kontrolliert anhalten, Unfallstelle absichern (Warnweste anziehen, Warnblinkanlage einschalten, Warndreieck aufstellen)

- Bei verletzten Personen: Erste Hilfe leisten!

- Bei verletzten Tieren: Wild nicht berühren! Es könnte sich wehren. Um verletzte Tiere kümmert sich der Jäger. Tote Tiere dürfen nicht mitgenommen werden - das wäre Wilderei und ist strafbar.

- Polizei oder Jäger verständigen!

- Hilfreich ist auch für die Versicherung Fotos zu fertigen oder Namen und Adressen von Unfallzeugen notieren.

++++++++++0633428

Judith Wolf, Tel. 0731/188-1111, E-Mail: ulm.pp.stab.oe@polizei.bwl.de

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