Kriminalität, Polizei

Gießen - Gießen:

24.11.2022 - 09:31:12

Schutz vor Dieben in der Vorweihnachtszeit

Die Vorweihnachtszeit ist nicht nur besinnlich, sondern bietet auch Langfingern Gelegenheit Beute zu machen. In dieser Zeit rücken Taschen und Trickdiebe sowie Autoaufbrecher in den Focus der Gießener Sicherheitskräfte. Deswegen setzt die Polizei Gießen verstärkt uniformierte als auch zivile Streifen ein. Sie wird dabei sowohl von den Ordnungspolizisten der Stadt Gießen als auch von Wachpolizisten des Polizeipräsidiums Mittelhessen unterstützt.

Taschendiebe bauen auf Ablenkung

Für ihre Weihnachtserledigungen haben viele Menschen größere Mengen Bargeld in ihren Geldbeuteln. Abgelenkt durch Einkaufszettel und Angebote, dichtes Gedränge an Verkaufsständen der Weihnachtsmärkte und volle Fußgängerzonen ermöglichen Langfingern günstige Gelegenheiten, den Besuchern das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Taschendiebe und -diebinnen arbeiten meistens in Gruppen, häufig zu viert: Der Erste beobachtet die Umgebung, die Zweite lenkt das Opfer ab, der Dritte stiehlt, der Vierte schließlich nimmt die Beute an sich und verschwindet auf Nimmerwiedersehen in der Menschenmenge. Die Kriminellen werden selten auf frischer Tat erwischt. Denn der ganze Vorgang dauert nur Sekunden - jedenfalls bei geübten Kriminellen. Bei Taschendieben handelt es sich häufig um professionelle Täter, die in ganz Europa agieren.

Die Polizei empfiehlt Besuchern von Weihnachtsmärkten, sich über die vielen Tricks der Diebe zu informieren. Sie tarnen sich vor allem als "Anrempler", "Beschmutzer", "Drängler" oder falsche Touristen.

Das Auto ist kein Geldschrank

Autoaufbrecher haben es in der Regel auf im Wagen zurückgelassene Wertsachen wie Handtaschen oder Kleidung mit Scheckkarten, Papieren und Bargeld abgesehen. Aber auch der im Wagen verstaute Weihnachtseinkauf ist eine attraktive Beute für dreiste Autoaufbrecher. Ein schneller Blick ins Wageninnere verrät dem Täter, ob es sich lohnt die Scheibe einzuschlagen oder das Türschloss zu knacken. Gelegenheit macht Diebe. Deshalb rät die Polizei keine teuren Gegenstände - erst recht nicht über Nacht - im Auto zu deponieren. Ein Auto ist kein Geldschrank. Wer nichts Wertvolles darin lässt, reizt auch keine Langfinger.

Diese Tipps der Polizei schützen vor Dieben:

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite www.polizei-beratung.de

Sabine Richter

Pressesprecherin

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