Polizei, Kriminalität

Geseke - Hilflose Lage war nur vorgetäuscht

21.11.2017 - 12:46:43

Kreispolizeibehörde Soest / Geseke - Hilflose Lage war nur ...

Geseke - Nach dem Hinweis von Autofahrern am Montagmittag wurde die Polizei auf zwei Männer aufmerksam, die ihr Fahrzeug mit eingeschalteter Warnblinkanlage auf der Erwitter Straße in Fahrtrichtung Erwitte abgestellt hatten, und mit den Armen wild gestikulierten, und damit bei anderen Verkehrsteilnehmern den Eindruck erweckten, dass sie dringen Hilfe benötigten. Aus diesem Grund hielt auch eine 52-jährige Autofahrerin aus Geseke. Einer der Männer erklärte der Frau, dass sie kein Benzin mehr im Tank hätten, aber dringend einen Bruder im Krankenhaus besuchen müssten. Da man kein Bargeld besaß, bat er die Frau zunächst um 20 Euro. Als diese einen 20 Euro Schein aus der Geldbörse nahm, und der Mann weiteres Scheingeld sah, bat er um 50 Euro. Dies lehnte die Frau ab. Als Sicherheit zeigte ihr der Mann den Fahrzeugschein des blauen Ford Mondeo mit dem amtlichen Kennzeichen KLE-QK 660, den die Frau mit dem Handy fotografierte. Einen amtlichen Ausweis mit seinem Lichtbild zeigte er nicht. Als die Männer den Streifenwagen erblickten brachen sie das Gespräch ab und gingen zu ihrem Fahrzeug. Bei einer Überprüfung stellte sich heraus, dass die Männer mit dieser Masche bereits auf dem Haarweg (B516) und im Bereich Lohner Warte aktiv waren. Der Tank ihres PKW war noch mehr als halbvoll. Da der Verdacht des Betruges vorlag, wurden die Männer vorläufig festgenommen. Nach der Identitätsfeststellung auf der Lippstädter Wache stellte sich heraus, dass es sich um zwei 39 und 47 Jahre alte Männer aus Rumänien handelte. Der Wortführer sprach gebrochen, aber durchaus verständliches Deutsch. In den Vernehmungen hielten sie an ihrer, wenig glaubhaften, Geschichte fest. Die 52-jährige Frau aus Geseke erhielt die 20 Euro zurück. Die Polizei geht jedoch davon aus, dass noch weitere Personen an die beiden Männer Geld "verliehen" haben. Diese sollten sich mit der Polizei in Lippstadt in Verbindung setzten. Telefon: 02941-91000. Die beiden Rumänen, ohne festen Wohnsitz in Deutschland, wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft gegen Zahlung einer Sicherheitsleistung entlassen. (fm)

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