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Polizei, Kriminalit?t

Gelebte Zivilcourage bewahrt Senioren vor Betrug

30.04.2021 - 15:42:39

Polizeipr?sidium Neubrandenburg / Gelebte Zivilcourage bewahrt ...

Feldberg und L?cknitz - In gleich zwei F?llen zeigten Menschen unseres Landes Zivilcourage und konnten dadurch zwei Seniorinnen davor bewahren, viel Geld zu verlieren.

Gestern Nachmittag informierte eine Mitarbeiterin der Sparkasse in Feldberg die Polizei. Eine 85-j?hrige Dame hob an ihrem Schalter 15.000 EUR ab. Die 50-j?hrige Bankangestellte fragte freundlich nach, da sie einen Betrug vermutete. Tats?chlich war die deutsche Seniorin in den Mittagsstunden von der angeblichen Polizei angerufen worden. Die Betr?ger nutzten die gleiche Masche wie in den letzten Tagen und erkl?rten der Gesch?digten, dass ihre Tochter ins Gef?ngnis muss, da sie einen Unfall verursacht hat. Die Seniorin wollte das Geld abheben, um die Kaution zu begleichen. Die Sparkassenmitarbeiterin erkl?rte der Gesch?digten den Betrugsverdacht, wodurch sie genug Misstrauen erweckte und die 85-J?hrige schlie?lich ihre Tochter anrief, die nat?rlich nicht im Gef?ngnis war. Das Geld konnte wieder eingezahlt werden.

In L?cknitz bewahrte gestern ein 71-j?hriger Taxifahrer eine Seniorin davor, auf dieselbe Betrugsmasche hereinzufallen. Die 88-j?hrige Deutsche hatte das Taxi gerufen, um zur Sparkasse gebracht zu werden. Unterwegs verhielt sie sich merkw?rdig und wollte dem Taxifahrer partout nicht sagen wof?r sie Geld abheben wollte. Der 71-j?hrige Deutsche hielt also kurzerhand mit seinem Fahrgast an Bord an der Polizeistation in L?cknitz und berichtete den Beamten von dem Sachverhalt. Ein Polizist ging zur 88-J?hrigen an das Taxi, um mit ihr zu sprechen. Die Dame reagierte ?u?erst erbost, dass der Taxifahrer sie "verraten" hatte. Den Grund konnten die Polizisten auch schnell herausfinden. Die Betr?ger hatten der Gesch?digten ebenfalls die Geschichte mit dem unfallverursachenden Sohn aufgetischt. Gleichzeitig ermahnten sie sie durch weitere Anrufe von "Staatsanwaltschaft" und "Verteidiger" zur absoluten Schweigepflicht. Diese hatten sie ?berwacht, indem sie die Dame zwangen, ihr Handy bei anhaltendem Gespr?ch neben sich zu legen. Die Seniorin glaubte somit, dass durch das Verhalten des Taxifahrers die Freilassung ihres Sohnes gef?hrdet sei. Jedoch war ganz das Gegenteil der Fall. Der 71-J?hrige bewahrte seinen Fahrgast vor hohem Verlust.

Vielen Dank f?r so viel Zivilcourage!

R?ckfragen bitte an:

Nicole Buchfink Polizeipr?sidium Neubrandenburg Pressestelle Telefon: 0395/5582-2040 E-Mail: pressestelle-pp.neubrandenburg@polizei.mv-regierung.de http://www.polizei.mvnet.de Auf Twitter: @Polizei_PP_NB

R?ckfragen au?erhalb der B?rozeiten und am Wochenende: Polizeipr?sidium Neubrandenburg Einsatzleitstelle/Polizeif?hrer vom Dienst Telefon: 0395 5582 2223 E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de

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