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Kriminalität, Polizei

Garmisch-Partenkirchen - Die Bundespolizei hat auf der B2 nahe Garmisch-Partenkirchen einen mutmaßlichen Schleuser gestoppt.

08.10.2021 - 11:58:59

Bundespolizeidirektion München: Albaner unter Schleusungsverdacht - Geschleuste wollen trotz Einreiseverbot nach Deutschland. Der albanische Staatsangehörige beförderte sieben Landsleute, die zwar über die erforderlichen Einreisepapiere verfügten, aber eine Wiedereinreisesperre für Deutschland hatten.

In den frühen Abendstunden stoppten die Beamten auf der Bundesstraße zwischen Mittenwald und Garmisch-Partenkirchen einen Kleinbus mit albanischer Zulassung. Der 39-jährige Fahrer konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Auch seine sieben Mitfahrer hatten gültige Dokumente dabei. Bei der Überprüfung ihrer Personalien fanden die Bundespolizisten jedoch heraus, dass ihre Asylanträge in Deutschland abgelehnt und sie 2020 in ihr Heimatland abgeschoben worden waren. Damit einhergehend hatten die Albaner ein zweieinhalb Jahre gültiges Einreise- und Aufenthaltsverbot erhalten. Dennoch versuchten sie nun, erneut nach Deutschland zu gelangen.

Die Bundespolizei zeigte die albanischen Staatsangehörigen wegen ihres illegalen Einreiseversuchs an. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mussten sie das Land wieder verlassen. Gegen den Fahrer wird wegen Einschleusens von Ausländern ermittelt. Der 39-Jährige musste auf Entscheidung der zuständigen Staatsanwaltschaft hin 500 Euro zur Sicherung des Strafverfahrens hinterlegen, ehe er weiterreisen durfte.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2201
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier
Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.twitter.com/bpol_by.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München übermittelt durch news aktuell

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