Feuerwehr, Unfall

FW-WRN: 3RTW_1NEF - LZ1 - VU 3 PKW

10.09.2022 - 14:50:25

FW-WRN: 3RTW_1NEF - LZ1 - VU 3 PKW. Werne - 09.09.2022 > 14:27 Uhr - 15:45 Uhr

Um 14:27 Uhr am Freitagnachmittag wurde der Löschzug 1 Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne zu einem Unfall auf der BAB 1 in Fahrtrichtung Köln alarmiert. Das Einsatzstichwort auf dem Meldeempfänger lautete "3RTW_1NEF - VU 3 PKW". In Fahrtrichtung Köln war es ca. 1km vor der Abfahrt 81 Hamm / Bergkamen zu einem Auffahrunfall mit sechs beteiligten PKW gekommen. Bei dem Unfall wurden insgesamt vier Personen verletzt und 8 Beteiligte mussten betreut werden. Es waren jedoch 6 PKW beteiligt und diese standen teilweise entgegen der Fahrtrichtung bzw. waren ineinander verkeilt und blockierten die gesamte Fahrbahn inklusive Standstreifen. Aufgrund der Anzahl der Verletzten wurden mehrere Rettungswagen, der Notarzt, der leitende Notarzt, der organisatorische Leiter Rettungsdienst, die Feuerwehr sowie mehrere Streifenwagen der Polizei zur Unfallstelle gerufen. Die Einsatzkräfte vom Löschzug 1-Stadtmitte sicherten zunächst die Unfallstelle und sichteten die beschädigten PKW. Die Einsatzkräfte streuten auslaufende Medien mit Bindemittel ab und säuberten die Fahrbahn von Trümmerteilen. Es wurde der Brandschutz mit Feuerlöschern sichergestellt und die Batterien der Fahrzeuge abgeklemmt. Der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes sichtete die Verletzten und organisierte die Anmeldung und die Verteilung auf umliegende Krankenhäuser. Noch während die Verletzten vom Rettungsdienst im Bereich der Leitplanke bzw. im Rettungswagen behandelt wurden, räumten die Einsatzkräfte in Rücksprache mit der Polizei mit den sogenannten Gojak´s vom Rüstwagen die nicht mehr fahrbereiten PKW von der rechten Fahrspur auf die linke Fahrspur. Dies war nötig um im Einsatzstellenbereich Platz zu schaffen und stehende PKW zwischen der Absicherung der Großfahrzeuge und der Rettungswagen direkt im Einsatzbereich abfließen zu lassen. Ebenfalls musste die Rettungsgasse für nachrückende Einsatzmittel freigehalten werden, welche durch stehende Polizei und Feuerwehrfahrzeuge im Anfang nicht möglich war. Desweiteren wurde in enger Absprache mit dem Leitenden Notarzt [LNA] bzw. dem Organisatorischem Leiter Rettungsdienst [OrgL] der Rettungsdienst unterstützt. Ein zusätzlicher Rettungswagen musste aus Aschenberg noch nachgefordert werden. Trotz der schnellen Unfallaufnahme durch die Polizei und der Beseitigung der Fahrbahnblockade durch die verunfallten PKW kam es zu erheblichen Verkehrsstörungen im Wochenendverkehr. Vier Verletzte wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Polizei organisierte die Abschleppunternehmen um die linke Fahrspur wieder frei zu bekommen. Im Einsatz waren 15 Kräfte des LZ1 mit vier Fahrzeugen [1-RW-1, 1-TLF3000-1, 1-ELW-1]. Nachdem die Einsatzstelle an die Polizei übergeben wurde, konnte der Leitstelle in Unna gegen 15:30 Uhr Einsatzende gemeldet werden. Im Einsatz waren Rettungsmittel aus Werne, Kamen und Ascheberg, die Autobahnpolizei, Abschleppunternehmen, ein Notarzt aus Werne sowie der Leitende Notarzt vom Kreis Unna und der OrgL aus Lünen.

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