Kriminalität, Polizei

Freiburg - Bereits am Montag, 10.01.2022, gegen 11:45 Uhr, wurde ein orangefarbener Opel auf der B314 zwischen Stühlingen und Grimmelshofen von einer herunterfallenden Eisplatte getroffen und stark beschädigt.

14.01.2022 - 12:10:00

Stühlingen/B314: Polizei sucht Zeugen nach Verkehrsunfallflucht. Auf Höhe des alten Bahnwärterhäuschens kam dem Opel-Fahrer ein LKW entgegen, von dessen Dach sich beim Abbremsen eine größere Eisplatte löste, welche den Opel im Frontbereich traf. Der Schaden beläuft sich auf rund 6.000 Euro. Der Polizeiposten Wutöschingen bittet um Hinweise zum gesuchten LKW, der seine Fahrt fortsetzte. Es soll sich um einen weißen LKW mit Planenaufbau, möglicherweise dreiachsig, gehandelt haben. Zeugen werden gebeten, sich zu melden (07746 9285-0).

SEOUL - Nordkorea hat als Antwort auf neue Sanktionen der USA einen weiteren Raketentest unternommen. Wie der Generalstab der südkoreanischen Streitkräfte am Freitag mitteilte, habe Nordkorea zwei Flugkörper abgefeuert, bei denen es sich vermutlich um ballistische Raketen von kurzer Reichweite handele. UN-Resolutionen verbieten Nordkorea die Erprobung ballistischer Raketen, die je nach Bauart auch einen Atomsprengkopf tragen können. Es war der dritte Raketentest der selbst erklärten Atommacht innerhalb von zehn Tagen.

Zuvor hatte Nordkoreas Außenministerium den USA "Provokation" vorgeworfen und mit einer deutlichen Reaktion gedroht. Am Mittwoch beschloss das US-Finanzministerium Sanktionen gegen fünf Nordkoreaner, denen es vorwarf, Güter für die Massenvernichtungs- und Raketenprogramme ihres Landes zu beschaffen. Zudem wollen die USA neue Sanktionen gegen Nordkorea durch die Vereinten Nationen durchsetzen.

Der Nationale Sicherheitsrat in Südkorea äußerte sein "tiefes Bedauern" wegen der andauernden Raketenstarts durch Nordkorea. Wie schon nach den Raketentests zuvor warf das Indo-Pazifik-Kommando der US-Streitkräfte Nordkorea vor, durch seine "illegalen Waffenprogramme" die Region zu destabilisieren. Das Kommando ging dabei ebenfalls von einem neuen Test mit ballistischen Raketen aus.

Beim jüngsten Test starteten die Raketen den Angaben Südkoreas zufolge im Nordwesten des Nachbarlandes an der Grenze zu China und flogen etwa 430 Kilometer in Richtung Meer im Osten. Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Militärs berichtete, sollten sie vermutlich ein vorher festgelegtes Ziel auf einer unbewohnten nordkoreanischen Insel treffen.

Nordkorea hatte davor am 5. Januar und am vergangenen Dienstag jeweils einen Raketentest unternommen. Dabei wurden eigenen Angaben zufolge Hyperschall-Raketen erprobt. Bei solchen Waffen kann ein Hyperschall-Gleitflugkörper von einer ballistischen Rakete aus starten. Hyperschall-Waffen lassen sich wegen ihrer hohen Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit nur schwer abfangen.

Nordkorea reagierte auf die neuen Sanktionen mit zunächst unbestimmten Drohungen. Falls die USA die Konfrontation suchten, werde das Land eine "stärkere und deutlichere Antwort" geben, wurde ein Sprecher des Außenministeriums am Freitag von den Staatsmedien zitiert. Die Entwicklung eines neuartigen Raketentyps sei nicht gegen ein bestimmtes Land gerichtet, sondern diene der Modernisierung von Waffen, hieß es.

Nordkorea hat sich selber als Atommacht erklärt. Angesichts der Verhandlungen über sein Nuklearwaffenprogramm gilt sein Status international aber als offen. Die Verhandlungen mit den USA kommen seit fast drei Jahren nicht mehr voran.

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