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Polizei, Kriminalität

Falscher Sohn am Telefon - Polizei warnt vor Betrügern

08.01.2020 - 17:16:35

Polizei Paderborn / Falscher Sohn am Telefon - Polizei warnt vor ...

Hövelhof/Paderborn - (mb) Mit einer Variante des sogenannten "Enkeltrick" versuchten Betrüger am Dienstag erfolglos Bargeld zu erbeuten.

In Hövelhof rief ein Täter gegen 14.00 Uhr eine 84-jährige Frau an. Der Mann gab sich als Sohn der Seniorin aus. Seine heisere Stimme entschuldigte der Mann mit einer Erkältung. Im Glauben, bei dem Anrufer handele es sich um ihren Sohn, ließ sich die Hövelhoferin auf ein Gespräch ein. Der angebliche Sohn behauptete, er sei auf einer Auktion und benötige dringend über 20.000 Euro. Als die Angerufene angab, soviel Geld könne sie nicht aufbringen, fragte der Betrüger nach Gold oder Schmuck. Obwohl die Frau angab, auch darüber nicht zu verfügen, blieb der Täter hartnäckig und forderte "doch etwas locker zu machen". Im Laufe des Gesprächs wurde die Angerufene misstrauisch und legte auf. Sie rief ihren echten Sohn unter dessen Handynummer an. Der war nicht erkältet und auch auf keiner Auktion. So flog der Betrugsversuch rechtzeitig auf.

Um 16.30 Uhr nahm ein 86-jähriger Mann in Paderborn einen Anruf an. Auch in diesem Fall behauptete der Anrufer, der Sohn zu sein. Er sei in der Nähe und stecke in Schwierigkeiten. Das Gespräch solle auf jeden Fall geheim bleiben, so der Anrufer. Das vermeintliche Opfer erkannte den Betrugsversuch und beendete das Telefonat.

Sollten Sie selbst angerufen werden, beachten Sie die Ratschläge der Polizei:

- Seien Sie vorsichtig, wenn Sie jemand telefonisch um Geld bittet.

- Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald ihr Gesprächspartner, häufig ein angeblicher Enkel oder anderer Verwandter, Geld von Ihnen fordert.

- Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist. Rufen Sie ihn unter einer Ihnen bekannten Rufnummer persönlich zurück.

- Übergeben Sie niemals Geld an Ihnen unbekannte Personen.

- Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt: Notrufnummer 110!

- Wenden Sie sich auf jeden Fall an die Polizei, wenn Sie Opfer geworden sind und erstatten Sie eine Anzeige.

Rückfragen von Medienvertretern bitte an:

Kreispolizeibehörde Paderborn - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Telefon: 05251/306-1320 E-Mail: pressestelle.paderborn@polizei.nrw.de

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Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/55625/4486791 Polizei Paderborn

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