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Obs, Polizei

Falscher Polizist in Neuss erfolgreich - Wer hat etwas beobachtet?

26.05.2021 - 12:38:11

Kreispolizeibeh?rde Rhein-Kreis Neuss / Falscher Polizist in ...

Neuss - Am Dienstag (25.05.), gegen 12:30 Uhr, erhielt ein J?chener Senior einen Anruf eines vermeintlichen Polizeibeamten, der ihm mitteilte, man habe zwei Betr?ger gefasst, m?sse aber noch den Hauptverd?chtigen ?berf?hren. Dazu ben?tige man die Hilfe des Seniors - er solle dazu unter anderem eine hohe Bargeldsumme abheben.

Der gutgl?ubige Mann wurde im Folgenden, da er in seiner gewohnten Bankfiliale keinen Erfolg hatte, vom Anrufer mit einem Taxi zu einer weiteren Zweigstelle in Neuss geschickt. Mit dem Anrufer stand der Senior die meiste Zeit ?ber sein Mobiltelefon in Kontakt. Von der Filiale aus wurde der Senior anschlie?end zur Hamtorstra?e gelotst. Nahe eines Parkplatzes, kurz vor einer Gastst?tte ?bergab der lebens?ltere J?chener das Bargeld an einen dort wartenden Mann, der sich, wie schon der Anrufer als Polizeibeamter ausgab. Der Betr?ger entfernte sich anschlie?end in Richtung Hamtorwall. Der Senior wartete noch eine Weile auf weitere Anweisungen und als diese ausblieben, rief er selbstst?ndig bei der Polizei an. Die echten Beamten am anderen Ende der Leitung konnten das Ganze als Betrug aufkl?ren.

Der angebliche Polizist, der das Geld in Empfang genommen hatte, soll etwa 25 bis 30 Jahre alt und circa 190 Zentimeter gro? gewesen sein, hatte eine sportliche Figur und trug eine r?tliche Strickm?tze auf dem Kopf.

Das Kriminalkommissariat 12 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Wer die Geld?bergabe oder den vermeintlichen Polizeibeamten beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Nummer 02131 300-0 bei der Polizei zu melden.

Betrugsversuche dieser Art kommen immer wieder vor. So kam es am gleichen Tag auch in Grevenbroich zu einem Versuch, mittels Schockanruf an das Geld einer Seniorin zu kommen. Die durch einen angeblichen Unfall ihrer Tochter in Sorge versetzte Frau h?tte auch beinahe eine hohe Summe Bargeld zusammengesammelt, w?re das Gespr?ch nicht unterbrochen worden. Sie rief dann selbstst?ndig bei der Wache an, um sich nach ihrer Tochter zu erkundigen, und konnte erfahren, dass es sich nur um einen Betrugsversuch handeln konnte. Damit handelte sie genau richtig: Sie hat sich bei der Polizei r?ckversichert und daf?r selbstst?ndig die Nummer gew?hlt, nachdem das vorige Gespr?ch beendet war.

Bitte beachten Sie: Wenn Ihnen ein Gespr?ch seltsam vorkommt, d?rfen Sie misstrauisch sein! Sie k?nnen, wenn Sie Zweifel haben, etwa Ihre Enkel, Bekannten oder auch die Polizei selbst anrufen. Dazu sollten Sie auf jeden Fall vorher auflegen! Und w?hlen Sie die Ihnen bereits bekannte Nummer selbst.

Der beste Schutz ist ?brigens, die Maschen der Betr?ger zu kennen. Weitere Informationen finden Sie auch in der Brosch?re "Kl?ger gegen Betr?ger", die auch online abrufbar ist: https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw/artikel/klueger-gegen -betrueger-gemeinsam-gegen-trickbetrueger-im-einsatz

R?ckfragen von Pressevertretern bitte an:

Der Landrat des Rhein-Kreises Neuss als Kreispolizeibeh?rde -Pressestelle- J?licher Landstra?e 178 41464 Neuss Telefon: 02131/300-14000 02131/300-14011 02131/300-14013 02131/300-14014 Telefax: 02131/300-14009 Mail: pressestelle.neuss@polizei.nrw.de Web: https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw

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