Polizei, Kriminalität

Falsche Wasserwerker überlisten Seniorin

06.10.2017 - 14:26:52

Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis / Falsche Wasserwerker ...

Siegburg - Bereits am letzten Montag (02.10.2017) gegen 11.00 Uhr wurde eine 78-jährige Siegburgerin in ihrer Wohnung an der Carlstraße von falschen Wasserwerkern bestohlen. Ein Unbekannter klingelt an der Wohnungstür der Geschädigten und gab an, dass es in dem Mehrfamilienhaus einen Wasserrohrbruch gegeben hätte und man nun den Wasserdruck in den Wohnungen überprüfen müsse. Die 78-Jährige ging mit dem Mann ins Bad und musste dort verschiedene Prüfungen am Wasserzulauf vornehmen. Nach Abschluss der vorgetäuschten Prüfungen verließ der unbekannte Mann die Wohnung. Nach kurzer Zeit bemerkte die Siegburgerin, dass ihr Bargeld und Goldschmuck (Ketten, Ringe, Armbänder) aus dem Schlafzimmer gestohlen worden war. Vermutlich hatte der Täter die Wohnungstür für seinen Mittäter offen gehalten. Der Wert der Beute liegt im niedrigen fünfstelligen Bereich. Der falsche Wasserwerker wird von der Geschädigten als korpulenter, 35-40 Jahre alter Mann beschrieben. Der circa 170cm große Tatverdächtige hat dunkle kurze Haare, sprach akzentfrei Deutsch und hatte ein europäisches Erscheinungsbild. Bekleidet war der Mann mit einem dunkelblauen Arbeitsoverall. Eine Beschreibung seines mutmaßlichen Mittäters liegt ebenfalls vor. Dieser trug ebenfalls einen dunkelblauen Arbeitsoverall. Er ist circa 35-40 Jahre alt, schlank und ungefähr 175-180cm groß. Beide Personen wurden vor der Tat vor dem Haus der Geschädigten gesehen. Die Polizei sucht Zeugen, die diese Personen am Montag in der Carlstraße gesehen haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02241 541-3121 entgegen. Die Polizei rät: Für Trickdiebinnen und Trickdiebe, die in Wohnungen aktiv werden, gibt es nur ein einziges ernsthaftes Hindernis, das sie überwinden müssen, um zum Erfolg zu kommen: die gesperrte oder geschlossene Wohnungstür. Bitte bedenken Sie: Tricktäter sind erfinderisch und schauspielerisch begabt. So denken sie sich immer neue Szenarien aus. Alle bekannten Täter-Arbeitsweisen lassen sich jedoch auf drei Grundmuster zurückführen: - das Vortäuschen einer Notlage, die scheinbar eine Hilfeleistung oder Unterstützung durch das Opfer in der Wohnung erfordert. - das Vortäuschen einer offiziellen Funktion, die den Täter vermeintlich zum Betreten der Wohnung berechtigt. - das Vortäuschen einer persönlichen Beziehung zum Opfer, die eine Einladung zum Betreten der Wohnung nahe legt. Lassen Sie sich von Handwerkern den Namen und den Grund der Arbeiten nennen und rufen Sie selbst bei der jeweiligen Firma an und lassen sich die Angaben bestätigen. Gleiches gilt auch für Wasserwerker, vermeintliche Polizisten, Rechtsanwaltsgehilfen.... Jeder mit lauteren Absicht ist Ihnen nicht böse. Machen Sie bei Fremden, die Ihre Hilfe erbitten an der Tür das Angebot, selbst nach Hilfe zu telefonieren oder das Gewünschte (Schreibzeug, Glas Wasser etc.) hinauszureichen, und halten Sie dabei die Tür gesperrt. Bleiben Sie stets misstrauisch und rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei über den Polizeiruf 110. (Bi)

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