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Polizei, Kriminalität

Falsche Polizisten scheitern - Nachtrag;

30.07.2020 - 16:32:34

Polizeipräsidium Mittelhessen - Pressestelle Marburg-Biedenkopf / ...

Marburg-Biedenkopf - Falsche Polizisten scheitern - Nachtrag (Bezug: Meldung vom 30.07.20, 8.39 Uhr)

Münchhausen und Lahntal: Mittlerweile wurden weitere Anrufe durch falsche Polizeibeamte in Münchhausen und im Lahntal bekannt. Diese erfolgten am Mittwochabend und am Donnerstagmorgen, 30. Juli. Auch hier hatten die Täter keinen Erfolg.

Den Ermittlern gelang in den letzten Wochen die Übergabe von Bargeld und Gold im Wert von zirka 150.000 Euro in letzter Sekunde zu verhindern. Trotzdem waren die Täter zurückliegend erfolgreich. Die Kriminalpolizei ermittelt diesbezüglich in mehreren Fällen mit einem hohen sechsstelligen Schaden.

Information schützt! Lassen auch Sie sich über die Maschen der Diebe und Betrüger aufklären. Unter 06421/406-123 steht Ihnen der kriminalpolizeiliche Berater, KHK Jan-Oliver Karo, zur Verfügung.

Jürgen Schlick

(Meldung vom 30.07.20, 08.39 Uhr)

Falsche Polizisten scheitern in Kirchhain

Kirchhain: Betrüger kennen keine Sommerferien! In den letzten Tagen riefen die falschen Polizeibeamten bereits im Hinterland an und scheiterten mit ihrem Vorhaben. Am Donnerstag, 29. Juli, registrierte die Polizei einen Anruf in der Kernstadt und einem weiteren in einem Ortsteil. Die professionell geschulten Täter versuchten am späten Abend ihr Glück, bissen sich aber an den ausgesuchten Opfern die Zähne aus, da diese die Masche bereits kannten. Die Polizei wird immer wieder über das Phänomen "Falsche Polizeibeamte" berichten. Jeder misslungene Anruf der Betrüger verhindert wahrscheinlich einen größeren finanziellen Schaden, Selbstzweifel, Frust und Ohnmacht bei den Opfern. Ist das Vermögen erst einmal an die falschen Polizisten übergeben, sehen die Betrogenen ihr Eigentum meist nicht wieder. Dies beschäftigt sie dann oft bis zum Lebensende.

Der angebliche Polizeibeamte tischte gegen 22 Uhr die bestens bekannte Geschichte von der Festnahme der Einbrecher in der Nachbarschaft auf. Dort habe man einen Zettel mit den Personalien des Opfers gefunden. Die beiden wahrscheinlich länger geplanten Gespräche der Täter endeten durch das Auflegen der ausgesuchten Opfer abrupt. Betroffene, sie sich bisher noch nicht gemeldet haben, setzen sich bitte mit der Kriminalpolizei in Marburg, Tel. 06421- 4060, in Verbindung.

Aus diesem Grund warnt die Polizei noch mal ausdrücklich vor diesen Betrügern am Telefon.

Die Polizei ruft Sie niemals unter der Notrufnummer 110 an. Die Polizei holt niemals Geldbeträge oder sonstige Vermögenswerte bei Ihnen ab. Die Polizei bietet niemals an, Ihr Vermögen zu überprüfen und in "Sicherheit" zu bringen. Die Polizei fordert Sie niemals auf, Geldbeträge oder sonstige Vermögenswerte vor Ihrer Wohnung zu deponieren oder zu übergeben. Übergeben Sie unbekannten Personen niemals Geld oder Wertsachen, auch nicht Boten oder angeblichen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern der Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.

Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre persönlichen oder finanziellen Verhältnisse. Als was auch immer der Anrufer sich ausgibt. Überprüfen Sie, ob Sie es tatsächlich mit dieser Person zu tun haben. Legen Sie den Hörer richtig auf und rufen Sie zurück! Benutzen Sie NICHT die Rückruffunktion oder Wahlwiederholungstaste, da Sie sonst wieder bei dem Anrufer und Täter landen könnten. Wählen Sie die Ihnen bekannte oder von Ihnen herausgesuchte Rufnummer bewusst neu. Sprechen Sie mit ihrer Familie oder einer anderen Vertrauensperson über den Anruf.

Diese und weitere Hinweise zum Phänomen "Falsche Polizeibeamte" , "Betrug am Telefon", "Enkeltrick" und weitere Betrugsmaschen stehen im Internet u.a. auf www.polizei.hessen.de oder www.polizei-beratung.de

Jürgen Schlick

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelhessen Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Raiffeisenstraße 1 35043 Marburg Telefon: 06421-406 120

E-Mail: pressestelle-marburg.ppmh@polizei.hessen.de http://www.polizei.hessen.de/ppmh

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Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/43648/4666319 Polizeipräsidium Mittelhessen - Pressestelle Marburg-Biedenko pf

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