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Polizei, Kriminalität

Falsche Polizeibeamte kassieren ab

11.07.2019 - 11:31:32

Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis / Falsche Polizeibeamte ...

Iserlohn - Die falschen Polizeibeamten haben wieder in Iserlohn abkassiert. Gleich zwei Senioren sind auf die Betrüger hereingefallen.

Ein 79-jähriger Senior übergab einem angeblichen Polizeibeamten am Mittwoch um 15 Uhr sein gesamtes, nicht unerhebliches Bargeldvermögen, zum "Zweck der Eigentumsicherung". Erst der angebliche Ermittler das Geld drei Stunden später immer noch nicht zurückgebracht hatte, wurde der Senior misstrauisch und hakte bei der echten Polizei nach. Der Abholer ist etwa 30 Jahre alt, ca. 1,85 Meter groß und schlank. Er sprach akzentfrei Deutsch und war zivil gekleidet.

Über zehn Tag lang hatte sich ein angeblicher Kripobeamter täglich bei einer 78-jährigen Frau gemeldet. Sie gab den diversen Aufforderungen nach und übergab dem Betrüger Schmuck, Goldmünzen, Bankkarte samt Pin-Nummer sowie Bargeld. Die Bank der Frau konnte eine vom Täter veranlasste höhere Überweisung noch gerade eben stoppen.

Erst vor wenigen Tagen hatten die Gauner in Dortmund ein Millionen-Vermögen abgestaubt.

Die Polizei kann nur immer wieder vor dieser Betrugsmasche warnen. In Wellenbewegungen gehen fast jede Woche bis zu mehrere Dutzend Anzeigen bei der Polizei ein. In der Regel kennen die meist älteren Opfer die Betrugsmasche. Doch es gibt eine erhebliche Dunkelziffer: Sowohl die Zahl der Angerufenen als auch die Zahl der vollendeten Betrugsfälle dürfte erheblich höher sein. Die Betrüger agieren von Call-Centern im Ausland aus und zeichnen sich durch eine hohe Ortskenntnis aus.

Die am meisten verbreitete Lügengeschichte lautet so: Die Polizei hat Einbrecher festgenommen. Diese führten eine Liste mit Namen und Adressen bei sich, auf der auch der Angerufene stehe. Kern des Gesprächs ist die Frage: "Haben Sie Wertsachen?" Irgendwann direkt im ersten Gespräch oder nach unzähligen Telefonaten bieten die Betrüger dann großzügig an, Geld oder Schmuck "in sichere Verwahrung" zu nehmen.

Immer wieder bringen die Täter ihre Opfer sogar dazu, hohe Geldbeträge von der Bank abzuheben. Nicht immer lassen sich die Täter blicken. Manchmal fordern sie ihre Opfer auch auf, den Geldsack am Friedhof oder vor der Haustür abzustellen. Deshalb mahnt die Polizei erneut: Lassen Sie sich erst gar nicht auf ein Gespräch mit den raffiniert agierenden Anrufern ein! Selbst Menschen, die schon von der Betrugsserie gehört haben, lassen sich "umdrehen" und gehen den Tätern auf den Leim. Warnen Sie ältere Menschen! Machen Sie die Betrugsmasche zum ständigen Thema im Verwandten- und Bekanntenkreis. Im Betrugsfall erstatten sie schnellstens Anzeige. So lässt sich vielleicht noch ein Teil des Schadens verhindern - wie im Fall der 78-jährigen Iserlohnerin.

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