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Polizei, Kriminalit?t

Erneut mehrere betr?gerische Anrufe im Kreis

13.01.2021 - 11:47:34

Polizei Eschwege / Erneut mehrere betr?gerische Anrufe im Kreis

Eschwege - Auch am gestrigen Tag erfolgten mehrere betr?gerische Anrufe im Werra-Mei?ner-Kreis. Neben den bekannten Anrufen "Enkeltrick" und "falscher Polizeibeamter" kam es auch zu einem Anruf eines falschen Bankmitarbeiters. Diesmal erfolgten die Anrufe erneut in Gro?almerode und Witzenhausen, aber auch in Waldkappel und Eschwege.

Um 19:34 Uhr wurde gestern Abend eine 69-J?hrige aus Waldkappel angerufen. Die Angerufene gab gegen?ber der Polizei an, dass sie von einer Frau angerufen wurde, die angab, dass man zwei Rum?nen festgenommen habe. Weiterhin wurde sie noch gefragt, ob des ?fteren Handwerker oder die Diakonie im Haus w?ren, was die Angerufene verneinte. Sodann wurde nach Geld und Wertgegenst?nden sowie nach einem Schlie?fach nachgefragt. Nachdem die 69-J?hrige erkl?rte, ?ber derartiges nicht zu verf?gen, wurde das Gespr?ch beendet.

Kurz darauf (19:43 Uhr) rief erneut eine Frau an, die sich als Kriminalbeamtin ausgab. Diesmal erreichte der Anruf eine 73-J?hrige aus Gro?almerode. Auch hier erfolgte die ?bliche Masche von "Einbr?chen in der Nachbarschaft", der die 73-J?hrige keinen Glauben schenkte, so dass das Telefonat schnell beendet war.

In Witzenhausen wurde bereits am Nachmittag, um 16:30 Uhr, eine 93-J?hrige angerufen. Die Anruferin gab sich am Telefon als Enkelin aus und erkl?rte im Verlauf des Gespr?chs, dass sie einen Unfall gehabt h?tte und nun ein Fahrrad im Wert von 12.000 EUR ersetzen m?sse. Die 93-J?hrige erkl?rte, soviel Geld nicht zu haben und legte auf.

In der Mittagzeit erhielt eine 76-J?hrige aus Witzenhausen einen Anruf eines Bankmitarbeiters. Dieser erkl?rte, dass die EZB bei ihm angerufen habe, da von ihrem Konto (f?lschlicherweise) Geld ?berwiesen wurde, so dass man jetzt ihre PIN ben?tige. Die 93-J?hrige lie? sich darauf nicht ein und gab keine pers?nlichen Daten, zu denen auch die Kontodaten geh?ren, heraus.

Bei dem Anruf in Eschwege am gestrigen Nachmittag versuchte der Anrufer 4000 EUR betr?gerisch zu erlangen und gab vor, dass ein Verwandter bei einem Notar sei und das Geld dringend ben?tige. Auch in diesem Fall kam es zu keiner Verm?gensverf?gung.

Pr?ventionstipps Enkeltrick /falsche Polizeibeamte/ falsche Bankmitarbeiter

Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht selber mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie Anrufer grunds?tzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen.

Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann.

Geben Sie keine Details zu Ihren famili?ren und finanziellen Verh?ltnissen preis.

Lassen Sie sich nicht dr?ngen und unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu ?berpr?fen. Rufen Sie die jeweilige Person unter der Ihnen lange bekannten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt best?tigen.

Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: Besprechen Sie dies mit Familienangeh?rige oder anderen Ihnen nahestehende Personen.

?bergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an unbekannte Personen.

Kommt Ihnen ein Anruf verd?chtig vor, informieren Sie unverz?glich die Polizei unter 110.

Sind Sie bereits Opfer eines Enkeltricks geworden, zeigen Sie die Tat unbedingt bei der Polizei an. Dies kann der Polizei helfen, Zusammenh?nge zu erkennen, andere Personen entsprechend zu sensibilisieren und die T?ter zu ?berf?hren.

Falsche Polizeibeamte

Bei einem Anruf der Polizei erscheint nie die Rufnummer 110 in Ihrem Telefondisplay.

Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamtin oder Polizeibeamter aus, lassen Sie sich den Namen nennen und w?hlen Sie selbst die ?rtliche Polizei unter deren Festnetznummer (zum Beispiel in Eschwege unter 05651/9250) an. Schildern Sie der Polizei den Sachverhalt.

?bergeben Sie unbekannten Personen niemals Geld oder Wertsachen, auch nicht Boten oder angeblichen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern der Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.

falsche Bankmitarbeiter

Bankmitarbeiter werden niemals pers?nliche- oder Kontodaten am Telefon erfragen und erst recht nicht nach der pers?nlichen Geheimzahl (PIN) oder nach der Transaktionsnummer (TAN) verlangen.

Ebenso wird niemals die Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenst?nden verlangt.

Behauptungen wie: "Jemand hat Zugriff auf Ihr Konto oder das Geld sei bei der Bank nicht mehr sicher, es muss zuhause aufbewahrt oder in ein Schlie?fach gelegt werden oder ?berweisungen m?ssen gesperrt werden", stimmen nicht!

Lassen Sie sich nicht zeitlich unter Druck setzen (...sonst ist das Geld verloren..., o.?.)

Vergewissern Sie sich im Zweifel bei Ihrer Bank, ob ein Anruf tats?chlich von dort kommt. W?hlen Sie bei einem R?ckruf nur die Ihnen bekannte Telefonnummer der Bank (keine Wahlwiederholung).

Sprechen Sie mit Familienangeh?rigen oder anderen Vertrauenspersonen ?ber solche ungew?hnlichen Situationen und holen Sie sich Rat.

Geben Sie auf keinen Fall private Daten z.B. Bankkontodaten, Kreditkartendaten, TAN-Nummern oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B. PayPal) heraus.

Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei und melden Sie solche Vorf?lle bei Ihrer Bank.

Pressestelle der Polizeidirektion Werra-Mei?ner, KHK K?nstler

R?ckfragen bitte an:

Polizeipr?sidium Nordhessen Polizeidirektion Werra-Mei?ner Niederhoner Str. 44 37268 Eschwege Pressestelle

Telefon: 05651/925-123 E-Mail: poea.werra.meissner@polizei-nordhessen.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/44151/4810608 Polizei Eschwege

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