Polizei, Kriminalität

Erneut falsche Polizeibeamte am Telefon

13.02.2018 - 11:01:34

Polizeipräsidium Rheinpfalz / Erneut falsche Polizeibeamte am ...

Ludwigshafen - Ein 84-jähriger Anwohner der Parkstraße in Ludwigshafen erhielt am Sonntagabend (11.02.2018) gegen 21.45 Uhr einen Anruf eines angeblichen Polizeibeamten. Der Anrufer berichtete von einem geplanten Einbruch im Anwesen des Geschädigten und forderte zum Schutz vor dem Einbruch Informationen über im Haushalt befindliches Bargeld und Wertgegenstände. Der Anrufer baute am Telefon einen derart starken Druck auf, dass der Geschädigte keinen Zweifel an der Echtheit des Anrufers hegte und schließlich Bargeld in einer fünfstelligen Höhe in Plastiktüten an seiner Mülltonne deponierte, wo es durch die Täter entwendet wurde. Täterhinweise liegen derzeit keine vor.

Am Abend des 12.02.2018 kam es im Bereich Ludwigshafen dann erneut zu mehreren Anrufen von falschen Polizeibeamten. In insgesamt neun Fällen rief ein unbekannter Mann zwischen 20.00 Uhr und 00.20 Uhr bei Personen im Seniorenalter an und versuchte wie im oben beschriebenen Fall durch geschickte Gesprächsführung an Informationen über mögliche Wertgegenstände oder Bargeld im Haushalt zu gelangen. Die Tatörlichkeiten konzentrierten sich auf die Bereiche Parkstraße, Lisztstraße, sowie in Ludwigshafen-Oppau. Alle angerufenen Personen beendeten das Gespräch glücklicherweise frühzeitig, so dass kein Schaden entstand und verständigten die echte Polizei.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per Email kiludwigshafen@polizei.rlp.de entgegen.

Tipps der Polizei:

- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.

- Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an.

Das tun nur Betrüger. Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110. Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Betrügern landen. Sie können sich aber auch an das örtliche Polizeirevier wenden. Erzählen Sie den Beamten von den Anrufen. Am besten ist, wenn Sie die Nummer Ihrer örtlichen Polizeibehörde sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie sie im Zweifelsfall selber wählen können.

- Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.

- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich!

Auflegen sollten Sie, wenn:

- Sie nicht sicher sind, wer anruft. - Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen Verhältnissen fragt, z.B. ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände im Haus haben. - Sie der Anrufer auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände herauszugeben, bzw. Geld zu überweisen, insbesondere ins Ausland. - Sie der Anrufer unter Druck setzt. - Der Anrufer Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt aufzunehmen, z.B. zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre Wertsachen mitnehmen soll.

Glauben Sie Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Wenden Sie sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.

Weitere Informationen zum Thema "Falscher Polizeibeamter" finden Sie unter: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/bet rug-im-namen-der-polizei/

Diese Pressemitteilung sowie weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.polizei-beratung.de/presse

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Rückfragen bitte an: Vanessa Reinhard Polizeipräsidium Rheinpfalz

Telefon: 0621-963-1030 E-Mail: pprheinpfalz.presse@polizei.rlp.de www.polizei.rlp.de/pp.rheinpfalz

Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei.

@ presseportal.de

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