Polizei, Kriminalität

Enkeltrick erfolglos

15.02.2018 - 15:36:47

Polizeiinspektion Wismar / Enkeltrick erfolglos

Wismar - Am gestrigen Nachmittag erhielt eine 79-jährige Frau aus Renzow einen dubiosen Anruf mit unterdrückter Telefonnummer. Der Mann, so die Seniorin, habe sie in sehr freundlichem Ton mit ihrem Vornamen angesprochen und die für die Masche des Enkeltricks typische Frage gestellt "was denkst Du, wer hier anruft". Obwohl die Angerufene für sich zunächst nicht ausgeschossen hatte, dass es sich bei dem Anrufer tatsächlich um ihren Enkelsohn handelte, nannte sie dessen Vornamen nicht. Der Anrufer kündigte nun seinen Besuch an, zu dem er auch Kuchen mitbringen wolle. Als er der Seniorin mitteilte, ein Problem zu haben und auch über Geld sprechen zu wollen, beendete sie das Telefonat und suchte zunächst Rat bei einem vertrauten Nachbarn. In der Folge wurde die Polizei informiert, die ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Betruges einleitete.

Bei dem beschriebenen Sachverhalt handelt es sich nur um eine Fassette aus dem umfangreichen Repertoire der Trickbetrüger. Die perfiden Methoden der Betrüger sind vielfältig. Neben dem allseits bekannten Enkeltrick, stehen auch die Maschen wie Gewinnversprechen oder der sog. Schockanrufe bzw. Schockschreiben (Telefonanrufe, Emails oder Briefe mit dem Ziel, den Angerufenen in betrügerischer Absicht in Angst zu versetzen) auf der Agenda der Täter. Beim Trickbetrug gilt das Interesse der Täter insbesondere älteren Menschen. Deswegen ist es umso wichtiger, Senioren mit diesem Thema vertraut zu machen.

Die Polizei wird nicht müde vor diesem Kriminalitätsfeld zu warnen und gibt folgende Tipps:

-Machen Sie ältere Menschen in Ihrem Umfeld mit dieser Problematik vertraut und stellen Sie sich ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung!!

-Gehen Sie keinesfalls auf solche Geldforderungen ein.

-Geben Sie keine Informationen, Daten zu Ihrer familiären oder finanziellen Situation preis.

-Seien Sie kritisch!!

-Informieren Sie die Polizei im Falle einer verdächtigen Kontaktaufnahme. Suchen Sie dazu die Telefonnummer ihrer Polizeidienststelle selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Verlassen Sie keinesfalls auf die z. B. in Scheiben/Email/Telefonaten (von und mit Verdächtigen) angegeben Telefonnummern.

Weitere nützliche Informationen zum Thema Trickbetrug finden Sie im Internet unter http://www.polizei-beratung.de/

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Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Wismar Axel Köppen Kriminalhauptkommissar Telefon: 03841-203-304 E-Mail: pressestelle-pi.wismar@polizei.mv-regierung.de http://www.polizei.mvnet.de

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