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Polizei, Kriminalit?t

Eberbach / Mannheim / Heidelberg / Rhein-Neckar-Kreis: Falsche Microsoft-Mitarbeiter treiben weiter ihr Unwesen in der Region; Eberbacher verliert ?ber 1.000.- Euro.

20.11.2020 - 18:02:21

Polizeipr?sidium Mannheim / ...

Eberbach/Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis - Die sogenannten "Microsoft-Support-Calls" sind seit Jahren ein deutschlandweites Betrugsph?nomen. Auch in der Metropolregion treten "falsche" Microsoft-Mitarbeiter regelm??ig in Erscheinung.

?ber 140 F?lle solcher Anrufe "falscher" Microsoft-Mitarbeiter registrierte das Polizeipr?sidium Mannheim bislang im Jahr 2020 in Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis. Die Masche ist dabei immer die gleiche: Unbekannte rufen von Callcentern, meist aus dem asiatischen Raum bei h?ufig ?lteren Menschen an und ?berreden sie, in englischer, aber auch in guter deutscher Sprache, durch geschickte Gespr?chsf?hrung dazu, diverse Aktionen am Computer durchzuf?hren.

Hierdurch erlangen die T?ter Fernzugriffe auf die PC-Systeme der Opfer. Durch nachfolgende Finanztransaktionen von Opferkonten auf die Konten der T?ter oder deren Hinterm?nner entstehen hohe finanzielle Sch?den.

So ergangen ist es dieser Tage auch einem Eberbacher, der den Navigationsanweisungen des Anrufers an seinem PC folgte. Der Anrufer erhielt so einen Systemzugriff auf den Computer des Eberbachers, worauf sp?ter ohne Gegenleistungen mehrere Online-?berweisungen von insgesamt ?ber 1.000.- erfolgten.

Mit erneutem Auftreten falscher Microsoftmitarbeiter muss allerdings weiter gerechnet werden. Die Polizei r?t deshalb auch bei zuk?nftigen F?llen:

- Die Firma Microsoft f?hrt solche Anrufe nicht durch (Hinweise hierzu auch auf der Microsoft-Homepage).

- Nicht auf Anrufe von angeblichen Microsoft-Mitarbeitern eingehen und sofort auflegen. Auch nicht auf die Frage, "Do you speak English" mit "Yes!" antworten.

- Auf keinen Fall pers?nliche Daten, Bankkonto- oder Kreditkartendaten oder Zahlungsdaten wie PINs oder TANs an die Anrufer herausgeben.

- Keine Software installieren oder installieren lassen.

Wurde man bereits Opfer?

- Rechner vom Internet trennen und runterfahren. ?ber einen anderen nicht infizierten Rechner unverz?glich betroffene Passw?rter ?ndern.

- Rechner ?berpr?fen lassen und evtl. Fernwartungsprogramm auf dem Rechner l?schen.

- Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen aufnehmen, deren Zugangsdaten in den Besitz der T?ter gelangt sind.

- Vom Geldinstitut beraten lassen, ob bereits get?tigte Zahlungen zur?ckgeholt werden k?nnen.

- Anzeige bei der Polizei erstatten!

Ggf. Betrugsversuch zus?tzlich bei Microsoft melden: www.microsoft.com/de-DE/concern/scam

Alle Infos zum Betrugsph?nomen gibt es auch hier: ? https://www.polizei-b eratung.de/themen-und-tipps/betrug/falsche-microsoft-mitarbeiter/

Sachdienliche Hinweise nehmen auch weiterhin die f?r den jeweiligen Wohnort der Opfer zust?ndigen Polizeidienststellen, aber auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

R?ckfragen bitte an:

Polizeipr?sidium Mannheim Stabsstelle ?ffentlichkeitsarbeit Norbert Sch?tzle Telefon: 0621 174-1111 E-Mail: mannheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/14915/4769890 Polizeipr?sidium Mannheim

@ presseportal.de