Notfallrettung, Feuerwehr

Dresden - Das erste Wochenende im neuen Jahr hielt für Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt Dresden ausreichend Arbeit bereit.

03.01.2022 - 07:51:24

FW Dresden: Informationen zum Einsatzgeschehen der Feuerwehr Dresden vom 1. - 2. Januar 2022. Der Rettungsdienst wurde in den vergangenen 48 Stunden insgesamt 365 Mal alarmiert. In 151 Fällen kam ein Notarzt zum Einsatz. 11 Mal musste der Rettungshubschrauber Christoph 38 innerhalb der Stadt eingesetzt werden. Weiterhin wurden 65 qualifizierte Krankentransporte durchgeführt.

Die Feuerwehr wurde in diesem Zeitraum zu acht Brandeinsätzen und in 21 Fällen zur Leistung von Technischer Hilfe gerufen. Außerdem kam es zu drei Fehlalarmen, welche durch die Auslösung automatischer Brandmeldeanlagen verursacht wurden.

Böswillige Alarmierung von Feuerwehr und Rettungsdienst

Über den Notruf 112 wurde der Integrierten Regionalleitstelle Dresden eine bewusstlose Person gemeldet. Da zu diesem Zeitpunkt alle Rettungsmittel in der der Landeshauptstadt Dresden im Einsatz waren, wurde initial ein Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr zum Notfallort alarmiert. Die Lageerkundung des Einsatzleiters ergab, dass kein Notfall vorlag. Mehrere alkoholisierte Personen befanden sich auf dem Palaisplatz und es herrschte eine angespannte Stimmung. Nachdem der Rettungsdienst die Einsatzstelle ebenfalls erreichte, wurden alle Maßnahmen abgebrochen. Als der Rettungswagen die Einsatzstelle verlassen wollte, wurden die Einsatzkräfte aus der Gruppe heraus angegriffen. Es wurde gegen den Rettungswagen getreten, die Türen von außen während der Fahrt geöffnet und auf die Motorhaube geklettert. Daraufhin wurde die Polizei nachalarmiert, welche die Lage klärte und die Ermittlungen einleitete. Im Einsatz waren 10 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt und Altstadt sowie der Rettungswache Neustadt.

Feuerwehr rettet Eichhörnchen aus Notlage

Vermutlich durch ein offenes Fenster der Erdgeschosswohnung gelangte ein Eichhörnchen in ein Kinderzimmer. Das Tier hatte sich im Hohlraum zwischen der Rückwand einer Schrankwand und der Außenwand des Gebäudes direkt über der Fußleiste eingeklemmt und konnte sich nicht selbstständig befreien. Die bisherigen Befreiungsversuche der Bewohner waren nicht erfolgreich, woraufhin sie die Feuerwehr riefen. Durch die Einsatzkräfte wurden Gegenstände und ein Regal im betroffenen Bereich der Schrankwand entfernt und die Rückwand aus gepresster Pappe vom Schrankkorpus gelöst. Anschließend musste eine Öffnung in die Papprückwand geschnitten werden. Durch diese Öffnung konnte das eingeklemmte Eichhörnchen aus der Notlage befreit und in eine Transportbox verbracht werden. Das augenscheinlich unverletzte Tier wurde anschließend wieder in die Freiheit entlassen. Im Einsatz waren zwei Spezialkräfte des Gerätewagen Tier der Feuer- und Rettungswache Übigau.

Brand einer Gartenlaube

Über das Führungs- und Lagezentrum der Polizei wurde die Feuerwehr zum Brand einer Gartenlaube alarmiert. Als die Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen stand eine etwa 5 x 7 Meter große massive Gartenlaube im Vollbrand. Der Brand drohte auf eine ca. 1,5 Meter entfernt stehende weitere Laube überzugreifen. Mehrere Trupps unter Atemschutz nahmen mit zwei Strahlrohren die Brandbekämpfung auf und konnten in Übergreifen der Flammen verhindern. Um ausreichend Löschwasser an die Einsatzstelle zu bekommen, mussten etwa 150 Meter Schlauchleitung verlegt werden. Das Dach wurde durch den Brand komplett zerstört. Beim einem Nebengebäude musste die Dachhaut geöffnet werden, um Glutnester abzulöschen. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Gegen 2 Uhr führte die Feuerwehr eine Nachkontrolle durch, welch jedoch ohne Befund blieb. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet. Im Einsatz waren 38 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau und Löbtau, der Rettungswache Löbtau, der B-Dienst, der U-Dienst sowie die Stadteilfeuerwehren Gorbitz und Gompitz.

Bergung einer Person aus Gewässer

Über das Führungs- und Lagezentrum der Polizei wurde die Feuerwehr zu einer Personenbergung angefordert. Auf Grund des schlechten Zustandes der Zuwegung fuhr lediglich ein Kommandowagen mit einem ausgerüsteten Einsatzschwimmer direkt zur Einsatzstelle. Die restlichen Einsatzkräfte folgten zu Fuß. Im Bach des Zschonergrundes befand sich eine leblose Person. Die Einsatzkräfte bargen die Person aus den Bachlauf und legten sie für die weiteren kriminaltechnischen Untersuchungen im Uferbereich der Fundstelle ab. Zu diesem Einsatz wurden 31 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau und Striesen, der Rettungswache Friedrichstadt, der B-Dienst sowie die Stadtteilfeuerwehr Mobschatz alarmiert.

Verkehrsunfall

Aus noch zu ermittelnder Ursache kollidierte ein PKW Opel Zafira mit einer Straßenlaterne und einem Zaun. Dabei wurde der Fahrer verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus transportiert. Die Feuerwehr sicherte das Fahrzeug, die Laterne und die Unfallstelle. Es wurde der Brandschutz am Unfallfahrzeug sichergestellt und Trümmerteile beseitig. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Im Einsatz waren 16 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Löbtau sowie die Stadtteilfeuerwehr Kaitz.

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