Notfallrettung, Feuerwehr

Dresden - Das Einsatzgeschehen bei Feuerwehr und Rettungsdienst an den zurückliegenden Weihnachtsfeiertagen verlief weitestgehend genau so ruhig wie im vergangenen Jahr.

27.12.2021 - 07:20:10

FW Dresden: Bilanz zum Einsatzgeschehen von Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt Dresden an den Weihnachtstagen 2021. Die Einsatzzahlen bewegten sich nahezu auf demselben Niveau wie 2020. Der Rettungsdienst in der Landeshauptstadt Dresden wurde in den vergangenen 72 Stunden insgesamt 569 Mal alarmiert. In 212 Fällen kam ein Notarzt zum Einsatz. Der Rettungshubschrauber Christoph 38 musste acht Mal zum Einsatz gebracht werden. Weiterhin wurden drei Intensivtransporte und 158 qualifizierte Krankentransporte durchgeführt.

Die Bürgerinnen und Bürger sind an den Weihnachtstagen sehr aufmerksam und vorsichtig mit offenem Feuer, Weihnachtsdekorationen, Adventskränzen und Kerzen umgegangen. Während es in der Vorweihnachtszeit zu Wohnungsbränden durch den unsachgemäßen Umgang mit Kerzen gekommen war, mussten die Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr zu Weihnachten keine derartigen Brände bekämpfen. Insgesamt neun Mal erfolgte in o. g. Zeitraum die Alarmierung zu Brandeinsätzen. Hierbei handelte es sich überwiegend um kleine Brände von Mülleimern oder Papiercontainern. In 41 Fällen wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr zur Leistung von Technischer Hilfe alarmiert. Da viele Menschen auch in diesem Jahr das Weihnachtsfest mit stark eingeschränkten Kontakten begingen, machten sich einige Bürgerinnen und Bürger Sorgen um Angehörige, Freunde oder Verwandte, welche telefonisch nicht mehr erreichbar waren. Hier kam die Feuerwehr insgesamt 10 Mal zur Wohnungsnotöffnung zum Einsatz. Oft konnte der Aufenthalt der nicht erreichbaren Personen glücklicherweise geklärt bzw. unverzüglich medizinische Hilfe geleistet werden. Es kam auch vor, dass durch lautes Klopfen der Feuerwehr die Vermissten erwachten und selbstständig die Tür öffneten. Die Erleichterung und Freude war dann natürlich groß.

Verkehrsunfall wird von einem automatischen Notrufsystem gemeldet

Über ein automatisches Notrufsystem wurde die Integrierte Regionalleitstelle Dresden über einen Verkehrsunfall informiert. Aus noch zu ermittelnder Ursache waren ein PKW Renault und ein PKW Skoda miteinander kollidiert. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt. Während die Patienten vom Rettungsdienst versorgt wurden, sicherte die Feuerwehr die Einsatzstelle und nahm auslaufende Betriebsmittel auf. Im Anschluss unterstützten die Einsatzkräfte die Polizei bei der Unfallaufnahme und der Wiederherstellung der Verkehrssicherheit im betroffenen Bereich. Im Einsatz waren 10 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Übigau sowie der Rettungswache Löbtau.

Rauchentwicklung in einem Wohnhochhaus löst die Brandmeldeanlage aus

In einem Technikraum im Erdgeschoss eines Wohnhochhauses war es zum Brand von präparierte Stoffrestem gekommen. Die Rauchentwicklung zog in den Treppenraum und wurde von mehreren Rauchwarnmeldern detektiert, was zur automatischen Alarmierung der Feuerwehr führte. Ein Trupp unter Atemschutz erkundete den betroffenen Bereich und erstickte den Schwelbrand. Der Brandrauch konnte mit natürlicher Belüftung aus dem Gebäude entfernt werden. Durch den U-Dienst wurden Schadstoffmessungen durchgeführt, welche jedoch ohne Befund blieben. Verletzt wurde niemand. Noch vor dem Eintreffen der Polizei und während des Einsatzes der Feuerwehr wurde durch Unbekannte das Brandgut aus dem Technikraum entfernt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Im Einsatz waren 36 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Löbtau und Altstadt, der B-Dienst sowie der U-Dienst.

Papiercontainer brennt

Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung durch die Einsatzkräfte feststellbar. Der Inhalt eines Papiersammelcontainers war aus noch zu ermittelnder Ursache in Brand geraten. Mit einem Strahlrohr konnte ein Trupp unter Atemschutz den Brand auf den Container begrenzen und löschen. Dazu musste der Behälter umgelegt und entleert werden. Um Glatteisbildung zu verhindern stumpften die Einsatzkräfte den Gehweg und die Straße ab. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren sechs Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Altstadt.

Kleinbrand auf einer Terrasse

Ein aufmerksamer Anwohner meldete über den Notruf 112 eine Rauchentwicklung und Brandgeruch. Als die Einsatzkräfte die Einsatzstelle erreichten war zunächst nichts feststellbar. Zur weiteren Erkundung sollte eine Drehleiter in Stellung gebracht werden. Auf Grund der problematischen Parksituation war dies nur mit Verzögerung möglich, da zunächst parkende Fahrzeuge von den Besitzern entfernt werden mussten. Währenddessen fanden die parallel alarmierte Stadtteilfeuerwehr gemeinsam mit dem U-Dienst die Ursache der Rauchentwicklung. Auf einer Terrasse waren Pappen durch eine abgestellte Kerze in Brand geraten. Die Mieterin hatte den Brand bereits gelöscht. Da keine Gefährdungslage mehr bestand, konnte der Einsatz damit beendet werden. Im Einsatz waren 32 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Striesen, der Rettungswache Bühlau, der B-Dienst, der U-Dienst sowie die Stadtteilfeuerwehr Bühlau.

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