Feuerwehr, Unfall

Dresden - © Feuerwehr Dresden

17.12.2021 - 10:01:20

FW Dresden: Informationen zum Einsatzgeschehen der Feuerwehr Dresden vom 16. Dezember 2021

Der Rettungsdienst in der Landeshauptstadt Dresden wurde in den vergangenen 24 Stunden insgesamt 194 Mal alarmiert. In 64 Fällen kam ein Notarzt zum Einsatz. Weiterhin wurden 200 qualifizierte Krankentransporte durchgeführt.

Die Feuerwehr wurde in diesem Zeitraum zu fünf Brandeinsätzen und in neun Fällen zur Leistung von Technischer Hilfe gerufen. Außerdem kam es zu einem Fehlalarm, welcher durch die Auslösung einer automatischen Brandmeldeanlage verursacht wurde.

Zimmerbrand geht glimpflich aus

Der Integrierten Regionalleitstelle Dresden wurde über den Notruf 112 ein Zimmerbrand im Dachgeschoss eines Einfamilienhauses gemeldet. Die dreiköpfige Familie hatte sich im Erdgeschoss zum Mittagessen eingefunden. Der etwa 4-jährige Sohn erzählte seinen Eltern, dass er im Dachgeschoss etwas Adventsstimmung verbreiten wollte. Daraufhin sah die Mutter nach und entdeckte den Brand. Sie alarmierte sofort die Feuerwehr und mit einem Handfeuerlöscher gelang es den Bewohnern, den Brand zu löschen. Die ersteintreffende Stadtteilfeuerwehr rettete die Familie aus dem Gebäude. Der Junge und seine Eltern wurden vom Rettungsdienst ambulant vor Ort versorgt. Das Brandgut bestand aus Bekleidungs- und Einrichtungsgegenständen, welche nach draußen gebracht wurden. Weitere Maßnahmen waren nicht notwendig. Zu diesem Einsatz wurden 30 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Altstadt und Striesen, der Rettungswache Gönnsdorf, der B-Dienst, der U-Dienst sowie die Stadtteilfeuerwehr Weißig alarmiert.

Brandmeldeanlage im Hauptbahnhof löst aus

Durch einen kurzzeitigen Stromausfall schaltete sich die Belüftungsanlage eines Schnellrestaurants ab. Da nun der Rauch bei der Zubereitung von Speisen nicht mehr abgeführt wurde, zog dieser in einen Rauchwarnmelder, welcher die automatische Brandmeldeanlage auslöste. Die Feuerwehr erkundete den betroffenen Bereich und führte eine natürliche Belüftung durch. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren 36 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Löbtau und Altstadt, der B-Dienst sowie der U-Dienst.

Bagger zerstört Stromkabel

Bei Bauarbeiten wurden durch einen Bagger mehrere Hochvoltkabel beschädigt. Dabei kam es zu einer starken Funkenbildung und Rauchentwicklung. Mitarbeiter alarmierten deshalb die Feuerwehr. Die ersteintreffende Stadtteilfeuerwehr sicherte zunächst die Einsatzstelle. Durch den Objektverantwortlichen wurde mit dem Netzbetreiber bereits die Spannungsfreiheit hergestellt. Ein Brand lag nicht vor, so dass durch die Feuerwehr keine weiteren Maßnahmen getroffen werden mussten und die Einsatzstelle an den Bauleiter übergeben werden konnte. Im Einsatz waren 12 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Übigau sowie die Stadtteilfeuerwehr Kaitz.

Verkehrsunfall mit Verletzten

Der Integrierten Regionalleitstelle Dresden wurde über ein Fahrzeug-Notrufsystem sowie den Notruf 112 ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person gemeldet. Als die ersten Einsatzkräfte die Einsatzstelle erreichten stellten sie fest, dass es aus noch zu ermittelnder Ursache zum Zusammenstoß zwischen zwei Kraftfahrzeugen gekommen war. Beide Fahrer wurden bei dem Unfall verletzt, waren jeodch nicht eingeklemmt. Sie wurden durch den Rettungsdienst versorgt. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle, stellte den Brandschutz sicher und klemmte die Fahrzeugbatterien ab. Mit zwei Rettungswagen wurden die Verletzten ins Krankenhaus transportiert. Im Einsatz waren 26 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt und Löbtau, der Rettungswachen Löbtau und Friedrichstadt sowie der B-Dienst.

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