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Obs, Polizei

Dinslaken - Zwei gro?e Fehltritte (FOTO)

27.05.2021 - 13:42:34

Kreispolizeibeh?rde Wesel / Dinslaken - Zwei gro?e Fehltritte ...

Dinslaken - Der gestrige Fall, den uns Kollegen der Wache Dinslaken schilderten, erinnert ein bisschen an einen James Bond Film. Einmal der Action wegen, die alle drei Beteiligten unzweifelhaft hatten und weil einem gleichzeitig unweigerlich der T?ftler aus dem Film einf?llt: Q. Der Techniker beim Geheimdienst, der den Agent ihrer Majest?t mit allem m?glichen Schnickschnack ausstattet.

Nun, der gestrige "Techniker" hatte sein eigenes Fahrrad entsprechend ausgestattet: Mit einem Elektromotor, Marke Selbstbausatz, der satte 40 Stundenkilometer schafft.

Damit war er gegen 12.55 Uhr auf dem rechten Radweg der Franzosenstra?e in Richtung Dickerstra?e unterwegs.

Ein 38-j?hriger Zeuge aus Oberhausen beobachtete dann einen 56-j?hrigen Autofahrer aus Dinslaken, der von einem Grundst?ck in den flie?enden Verkehr abbiegen wollte. Da der Radfahrer noch weit genug entfernt schien, fuhr der Autofahrer auf den Radweg vor.

In diesem Moment kam der "E-Bike"-Fahrer auch schon angeflogen, wild gestikulierend und laut br?llend: "Aus dem Weg, weg da!"

In letzter Minute gelang es dem 48-j?hrigen Radler aus Dinslaken das Gef?hrt soweit abzubremsen, dass er nur leicht gegen den stehenden Wagen des Dinslakeners prallte. Bevor er anschlie?end das Auto umkurvte und wieder in die Pedale trat, trat er noch einmal kr?ftig hinten gegen das Auto und gab Fersengeld.

Daraufhin sprang der Zeuge in sein Auto und nahm zusammen mit dem Autofahrer die Verfolgung auf. Doch ihre lauten Rufe "Stehenbleiben!" ignorierte der Fl?chtende geflissentlich.

An der Dickerstra?e gelang es beiden, den Raser mit ihren Autos einzukeilen. Doch selbst jetzt versuchte er wieder auszurei?en, woraufhin der Oberhausener ihn kurzerhand am Schlafittchen packte, bis die Polizei eintraf.

Die Beamten staunten nicht schlecht ?ber das Gef?hrt und stellten es zur Beweissicherung sicher. Der 48-J?hrige hatte vor Ort zugegeben, dass das Rad durch den selbst angebauten Elektromotor 40 km/h fahren w?rde.

Jetzt d?rfte dem Dinslakener erst einmal jede Menge ?rger ins Haus stehen. Ihn erwartet n?mlich ein Strafverfahren.

Der Autofahrer wird dank der tatkr?ftigen Hilfe des Zeugen wohl nicht auf seinem Schaden sitzen bleiben. Und so abenteuerlich die Geschichte auch klingt, trotzdem m?chten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir im letzten Jahr viele verletzte Pedelec- und E-Bike-Fahrer hatten.

Autofahrer untersch?tzen oft die Schnelligkeit der R?der, in einigen F?llen sind die Radfahrer aber auch von der Handhabung ?berfordert. "Frisierte" E-Bikes und Pedelcs haben ein noch h?heres Gefahrenpotential, da die Bremsen beispielsweise f?r eine weit h?here Leistung oft nicht ausgelegt sind.

Au?erdem liegt beim Tuning kein Kavaliersdelikt vor: Das Fahrrad wird zum Kraftfahrzeug, Versicherungspflichtig und zudem w?rde noch ein F?hrerschein erforderlich werden. Au?erdem holt sich die Privathaftplicht bei einem Schaden eventuell das Geld beim Bastler zur?ck.

Damit hatte der echte James Bond wahrlich die wenigsten Probleme, aber die Bastellei waren bei ihm ja nur Fiktion und keine Realit?t..

R?ckfragen bitte an:

Kreispolizeibeh?rde Wesel Pressestelle Telefon: 0281 / 107-1050 Fax: 0281 / 107-1055 E-Mail: pressestelle.wesel@polizei.nrw.de https://wesel.polizei.nrw

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/65858/4925787 Kreispolizeibeh?rde Wesel

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