Umwelt, Auszeichnung

Die Gewinner stehen fest!

13.09.2019 - 09:06:41

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Osnabrück - Anmoderationsvorschlag: Mit einer halben Million Euro ist der Deutsche Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Europa die höchstdotierte Auszeichnung für Forscher und Unternehmen, die in Sachen Umweltschutz Pionierarbeit und damit Herausragendes leisten. Unter anderem zählen der Ozonforscher und spätere Nobelpreisträger für Chemie, Professor Dr. Paul J. Crutzen (1994), und die Klimaschutzexperten Prof. Dr. Mojib Latif und Prof. Dr. Johan Rockström (2015) sowie Prof. Dr. Joachim Schellnhuber (2007) zu den Preisträgern. Nun steht auch fest, wer sich in diesem Jahr in die Liste der Umweltpreisträger einreiht. Mehr dazu von Jessica Martin.

Sprecherin: Mit dem Deutschen Umweltpreis werden in diesem Jahr eine Forscherin und ein Unternehmer ausgezeichnet. Beide leisten auf ihrem Gebiet Pionierarbeit, erklärt der Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Alexander Bonde.

O-Ton 1 (Alexander Bonde, 21 Sek.): "Der Umweltpreis geht an eine renommierte Wissenschaftlerin, an Professor Kögel-Knabner, die mit ihrer Forschung das Umweltmedium Boden neu in den Fokus rückt und sehr deutlich macht, wie wichtig der Boden ist, auch in seiner Funktion als Kohlenstoffspeicher, damit wichtigen Einfluss auf die Entwicklung des Klimas hat."

Sprecherin: Während Luft und Wasser schon längst zu gesellschaftlichen Sorgenkindern erklärt wurden, fehlt dem Boden eine Lobby. Dabei spielt dieser laut Professor Ingrid Kögel-Knabner eine äußerst wichtige Rolle.

O-Ton 2 (Prof. Dr. Ingrid Kögel-Knabner, 21 Sek.): "Der Boden hat vielfältige Funktionen. Neben den Funktionen als Pflanzenstandort und als Lebensraum für verschiedene Organismen brauchen wir den Boden natürlich auch für die Produktion von Nahrungsmitteln und als Speicher klimarelevanter Gase. Und wir beschäftigen uns insbesondere mit dem Kohlenstoff."

Sprecherin: Mit dem Unternehmer Reinhard Schneider ist der zweite Preisträger ein echter Wirtschaftsvisionär, wie Alexander Bonde weiter erklärt.

O-Ton 3 (Alexander Bonde, 23 Sek.): "Herr Schneider von der Firma Werner & Mertz ist ein Pionier, der gezeigt hat, dass man mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Kunststoffen wichtige Schritte in Sachen Schonung von Ressourcen und Kreislaufwirtschaft gehen kann. Und dass man beispielsweise mit heimischen Rohstoffen operieren kann, und nicht auf billiges Palmöl mit massiven Umweltauswirkungen auf internationalen Märkten setzen muss."

Sprecherin: Mit seiner ganzheitlichen, konsequent ökologischen Firmenphilosophie ist es dem Unternehmer gelungen, die umweltfreundliche Wasch- und Reinigungsmittelmarke Frosch dauerhaft am Massenmarkt zu etablieren. Für die Zukunft hofft Reinhard Schneider, dass sich andere Unternehmer trotz geringer Mehrkosten ein Beispiel an ihm nehmen.

O-Ton 4 (Reinhard Schneider, 19 Sek.): "Da wäre die Politik natürlich auch gefordert, diese vorübergehenden Mehrkosten abzufedern, und dann könnte das zum neuen Marktstandard werden. Und ich wünsche mir, dass der Verbraucher auch mehr lernt über echte Kreislaufwirtschaft und schaut: Wie kann man die Kreisläufe des Plastiks denn wirklich schließen, weil dann wäre Plastik kein ökologisches Problem."

Abmoderationsvorschlag: Der Unternehmer Reinhard Schneider und die Wissenschaftlerin Prof. Dr. Ingrid Kögel-Knabner werden den Deutschen Umweltpreis der DBU am 27. Oktober in Mannheim von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier entgegennehmen. Mehr Infos zu den diesjährigen Preisträgern und zum Umweltpreis selbst finden Sie im Netz unter dbu.de.

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