Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Polizeimeldungen, Kriminalität

Die Gedenkorte für Mordopfer des rechtsterroristischen "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) werden immer wieder attackiert.

13.10.2019 - 00:05:06

Fünf der acht Städte mit Mahnmalen für NSU-Opfer melden Attacken

Laut eines Berichtes der "Welt am Sonntag" kam es in fünf der acht Städte mit Mahnmalen für NSU-Opfer zu Schändungen. Täter konnten bisher nicht ermittelt werden, so die Zeitung weiter.

In Kassel wurde 2014 der Gedenkstein für ein NSU-Opfer mit einer Bitumenmasse übergossen. In Rostock ist der Gedenkort für ein NSU-Opfer seit 2014 dreimal beschädigt worden. In Nürnberg wurde 2015 eine Gedenktafel von Unbekannten entfernt. Ferner war dort eine Stele im November 2017 mit einem Hakenkreuz beschmiert worden. In Heilbronn, wo die NSU-Terroristen eine Polizistin ermordet hatten, wurde 2008 eine Gedenkstele ausgegraben und in den Neckar geworfen. Außerdem besprühten 2014 Unbekannte dort eine Gedenktafel. Den Städten Dortmund, Hamburg und München sind keine Attacken bekannt. so die Zeitung weiter. Das Bundeskriminalamt führt eine Statistik mit abweichender Zählweise. Das BKA registriert bundesweit acht Straftaten gegen Gedenkorte für NSU-Opfer. Die Länderpolizeien bewerteten sie von 2010 bis 2018 als politisch motiviert. Sieben Fälle wurden dem rechtsextremen Spektrum zugeordnet, ein Fall dem linksextremen. Zu den Delikten gehören die Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener, Sachbeschädigung, Störung der Totenruhe und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. "Zu den aufgeführten Delikten konnten bislang keine Tatverdächtigen ermittelt werden", teilte das BKA der Zeitung mit. Für 2019 liegen der Behörde noch keine Zahlen vor.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

BKA-Chef nennt Drohungen von rechts im Netz demokratiegefährdend Der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, hat Drohungen von rechts im Netz als "demokratiegefährdend" bezeichnet und ein schärferes Vorgehen gegen Hetze im Internet mit einer eigenen "Zentralstelle für Hasskriminalität im Netz" angekündigt. (Polizeimeldungen, 23.10.2019 - 08:09) weiterlesen...

BKA-Chef will Einheit gegen organisierte Kriminalität aufbauen Der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, hat ein verschärftes Vorgehen gegen Clan-Kriminalität in Deutschland und für seine Behörde den Aufbau einer eigenen Einheit dazu angekündigt. (Polizeimeldungen, 23.10.2019 - 07:15) weiterlesen...

Berliner Grüne wollen Eigenbedarfsregelung für harte Drogen Die drogenpolitische Sprecherin der Berliner Grünen, Catherina Pieroth, fordert, auch für harte Drogen eine Eigenbedarfsregelung einzuführen. (Polizeimeldungen, 22.10.2019 - 14:45) weiterlesen...

Thüringens Innenminister verurteilt Drohungen gegen Politiker Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) hat Morddrohungen im Wahlkampf gegen Spitzenpolitiker wie Bodo Ramelow (Linke) und Mike Mohring (CDU) scharf verurteilt. (Polizeimeldungen, 21.10.2019 - 14:10) weiterlesen...

Mohring vermutet Neonazis hinter Morddrohung Hinter der neuen Morddrohung gegen den Thüringer CDU-Spitzenkandidaten Mike Mohring vermutet dieser selbst "Neonazis". (Polizeimeldungen, 21.10.2019 - 09:22) weiterlesen...

Erheblicher Anstieg von Koks-Taxis in Berlin Die Berliner Polizei registriert einen zunehmenden Drogenhandel mit sogenannten Kokain-Taxis. (Polizeimeldungen, 21.10.2019 - 07:59) weiterlesen...