Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Polizeimeldungen, Kriminalität

Die EU schlägt wegen der Zunahme des sexuellen Missbrauchs von Kindern im Internet Alarm: Die Regierungen der Mitgliedstaaten drängen auf ein konsequenteres Vorgehen von Internet-Plattformen und Strafverfolgungsbehörden.

07.10.2019 - 01:02:45

EU wegen sexuellen Missbrauch von Kindern im Internet besorgt

Das Material für den sexuellen Missbrauch von Kindern im Internet habe in den letzten Jahren exponentiell zugenommen, dies sei Anlass zur Sorge, heißt es in einem Beschlussentwurf, den der EU-Rat der Innenminister am Dienstag verabschieden wird und über den die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben) berichten. Es seien zusätzliche Maßnahmen notwendig, damit Online-Diensteanbieter entsprechendes Material nach der Identifizierung so schnell wie möglich entfernen oder sperren; die EU-Kommission soll dazu Vorschläge machen.

Die Branche müsse den Strafverfolgungsbehörden einen legalen Zugang zu digitalen Beweismitteln gewähren, auch wenn diese verschlüsselt seien oder auf IT-Servern im Ausland gespeichert seien, heißt es in dem unter den Mitgliedstaaten abgestimmten Entwurf weiter. Der Innenminister-Rat drängt ausdrücklich auf die Nutzung der umstrittenen Vorratsdatenspeicherung für wirksame Ermittlungen. Als Ziel formulieren die Minister, die Zahl der Opfer zu verringern und den Anteil erfolgreicher Ermittlungen zu erhöhen. Eine wichtige Rolle spielten dabei auch Präventionskonzepte: Etwa die umfassende Überprüfung aller Fachkräfte und Freiwilligen, die regelmäßig und direkt mit Kindern in Kontakt kommen, Aufklärungskampagnen in Schulen und Präventionsprogramme für Straftäter. Nach Zahlen des Bundeskriminalamts (BKA) nehmen auch in Deutschland die erfassten Fälle von Herstellung, Besitz und Verbreitung von Kinderpornografie deutlich zu: Laut einer im Juni erstellten BKA-Analyse stieg die Zahl der Fälle 2018 um 14 Prozent auf 7.449.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Kelber warnt vor Ausweitung der Verfassungsschutzbefugnisse Der Bundesdatenschutzbeauftragte, Ulrich Kelber (SPD), hat nach dem Anschlag in Halle Überlegungen kritisiert, die Befugnisse der Sicherheitsbehörden zulasten des Datenschutzes auszuweiten. (Polizeimeldungen, 14.10.2019 - 00:03) weiterlesen...

Fünf der acht Städte mit Mahnmalen für NSU-Opfer melden Attacken Die Gedenkorte für Mordopfer des rechtsterroristischen "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) werden immer wieder attackiert. (Polizeimeldungen, 13.10.2019 - 00:05) weiterlesen...

Justizministerin will strenger gegen Beleidigungen vorgehen Vor dem Hintergrund verstärkter Attacken auf Kommunalpolitiker will Bundesjustizministerin Christine Lambrecht den Beleidigungsparagrafen verschärfen. (Polizeimeldungen, 13.10.2019 - 00:04) weiterlesen...

Studie: Staat machtlos gegen Hetze und Fake News Die bisherigen staatlichen Versuche, manipulative Meinungsmache und Hetze über soziale Netzwerke und Videoportale zu bekämpfen, sind nach einer Analyse der Berliner Denkfabrik Stiftung Neue Verantwortung (SNV) "kaum geeignet, Desinformation einzudämmen". (Polizeimeldungen, 11.10.2019 - 18:02) weiterlesen...

Anti-Terror-Ermittlungen nach Messerangriff in Manchester Nach dem Messerangriff in der britischen Großstadt Manchester mit mehreren Verletzten haben Anti-Terror-Beamte die Ermittlungen übernommen. (Polizeimeldungen, 11.10.2019 - 14:14) weiterlesen...

Polizei: Mehrere Verletzte bei Messerangriff in Manchester In der Nähe eines Einkaufszentrums in der britischen Großstadt Manchester sind am Freitag mehrere Personen bei einem Messerangriff verletzt worden. (Polizeimeldungen, 11.10.2019 - 13:52) weiterlesen...