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Polizei, Kriminalität

Der Jahreswechsel aus Sicht der Polizei

02.01.2020 - 14:56:44

Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss / Der Jahreswechsel aus ...

Rhein-Kreis Neuss - In der Silvesternacht 2019/2020 nahm die Polizei im Rhein-Kreis Neuss insgesamt knapp 150 Einsätze wahr, wobei allerdings nur 73 einen Bezug zu den Silvesterfeierlichkeiten aufwiesen. Damit lag die Zahl etwas über der des Vorjahres. Neben Ruhestörungen und Sachbeschädigungen durch Feuer, vorwiegend an Müllbehältnissen, mussten die Beamten in sechs Fällen auch wegen Körperverletzungsdelikten einschreiten. Mit nur einem einzigen Platzverweis, nach Streitigkeiten im Rahmen einer privaten Feierlichkeit in Korschenbroich, fiel die Anzahl uneinsichtiger Feiernder im Verhältnis zu den Vorjahren relativ gering aus. Nichts desto trotz mussten vier Personen zeitweilig den Jahreswechsel im Polizeigewahrsam verbringen. In drei der Fälle hatten die Betroffenen zuvor bei Feierlichkeiten randaliert. Auf der Furth war ein Alkoholisierter nicht in der Lage, den Nachhauseweg selbstständig zu bestreiten. Zu seinem eigenen Schutz musste er seinen Rausch auf der Wache ausschlafen.

Der unsachgemäße Umgang mit Pyrotechnik führte in einigen Fällen zu Gefahrenmomenten, die glücklicherweise weitgehend glimpflich endeten. Ein Jugendlicher zündete am Nachmittag (31.12. - gegen 17 Uhr) einen Feuerwerkskörper in einem Einkaufszentrum in Grevenbroich. Am Albert-Schweitzer-Weg in Grevenbroich landete ein Feuerwerkskörper im Schlafzimmer einer Erdgeschosswohnung und richtete einen leichten Brandschaden an. Ob der Böller absichtlich oder aus Versehen durch das gekippte Fenster flog, ist Gegenstand der laufenden polizeilichen Ermittlungen. Zeugenhinweise nimmt die Polizei wie in allen anderen Fällen unter der Telefonnummer 02131 300-0 entgegen.

Die Polizei ermittelt zudem nach einem Vorfall an der Rheydter Straße in Neuss. Im Bereich der Einmündung Jahnstraße soll ein bislang unbekannter Mann in der Silvesternacht, gegen kurz vor 3 Uhr, eine Fußgängerin angegangen sein. Die Frau war alleine unterwegs, als der Unbekannte sie ansprach. Als die Neusserin den unfreiwilligen Begleiter loswerden wollte, habe dieser sie attackiert und versucht, in ein Waldstück zu ziehen. Durch Hilfeschreie wurden Passanten auf die Situation aufmerksam. Der Mann ließ von der Frau ab und flüchtete. Er wird wie folgt beschrieben: Etwa 175 bis 180 Zentimeter groß und schlank, mit einem runden Gesicht, 20 bis 25 Jahre alt. Während die hinzugeeilten Zeugen von einem "ausländischen Erscheinungsbild" sprechen, beschreibt das Opfer den Tatverdächtigen als sehr dunkelhäutig (afroamerikanisches Erscheinungsbild). Er trug helle Oberbekleidung und hatte eine Kapuze über den Kopf gezogen. Zu den Hintergründen des Übergriffs kann bislang noch nichts gesagt werden. Hinweise auf die Identität des Verdächtigen nimmt die Kripo entgegen (02131 300-0).

Unbekannte Tatverdächtige sucht die Polizei auch im Fall einer Körperverletzung an der Albertus-Magnus-Straße in Neuss-Rosellen. Hier soll es, gegen 02:30 Uhr, zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Paar und einer Gruppe Jugendlicher gekommen sein, im Zuge derer die bis dato unbekannten Tatverdächtigen das Paar mit Schlägen und Tritten angriff. Die Täter sollen südländisch ausgesehen haben, unter ihnen eine junge Frau mit dunklen, langen Haaren. Hinweise nimmt die Kripo entgegen.

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