Polizei, Kriminalität

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin / BPOL NRW: Dortmund Hauptbahnhof ...

03.12.2018 - 17:26:42

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin / BPOL NRW: Dortmund Hauptbahnhof .... BPOL NRW: Dortmund Hauptbahnhof - Monatsanfang und Weihnachtsmarkt - Zwei Angriffe auf Einsatzkräfte - Bundespolizei bekam alle Hände voll zu tun

Dortmund - Iserlohn - Herne - Bochum - Herzogenrath - Rüthen - Dülmen - Malmö - Einen unruhigen Start in die Weihnachtszeit registrierte die Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof. Vom 30. November bis 02. Dezember kam es im Bereich des Hauptbahnhofs zu zahlreichen Gewaltdelikten.

30. November, 23:50 Uhr > Bierflasche gegen den Kopf geschlagen

Auf dem Vorplatz des Dortmunder Hauptbahnhofs gerieten ein 18-jähriger aus Iserlohn mit einem 19-jährigen aus Herne aneinander. Eine Streife der Bundespolizei konnte beobachten, wie der Iserlohner eine Bierflasche gegen den Kopf des 19-Jährigen schlug. Die Flasche zerbrach dabei. Weil der Mann noch den abgebrochenen Flaschenhals in der Hand hielt, drohten die Beamten den Einsatz von Pfefferspray an, woraufhin der Mann diesen fallen ließ. Der Vorgang wurde durch die Body-Cam der Bundespolizisten aufgezeichnet. Gegen den polizeibekannten Mann aus Herne wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

1. Dezember, 05:40 Uhr > Blaues Auge

Zu einer Körperverletzung zum Nachteil eines 20-jährigen Mannes aus Bochum kam es auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs. Nach Zeugenaussagen hatte ein 26-jähriger Mann aus Herzogenrath den marokkanischen Staatsangehörigen ohne erkennbaren Grund in das Gesicht geschlagen. Dieser erlitt so eine Verletzung am Auge und begab sich in ärztliche Behandlung. Gegen den Bochumer leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Körperverletzung ein.

02. Dezember, 01:20 Uhr > Hilfeleistung führte zu Angriff und Spuckattacke

Auf Grund von mehreren Hinweisen nahmen sich Einsatzkräfte der Bundespolizei eines 25-jährigen algerischen Staatsangehörigen an. Der Mann saß regungslos auf einer Bank im Hauptbahnhof. Trotz mehrmaliger Ansprachen reagierte der Mann aus Rüthen nicht. Da von einem ärztlichen Notfall ausgegangen werden musste, wollten die Beamten den Mann auf den Boden legen. Dieser begann plötzlich die Bundespolizisten zu beleidigen und zu bespucken. Als der 25-Jährige zudem noch begann, nach den Einsatzkräften zu schlagen, wurde er überwältigt. Auf der Wache hielten die Angriffe des Mannes an. Immer wieder versuchte er, mit Kopfstößen und Tritten die Einsatzkräfte zu verletzen. Um das Spucken des Mannes zu verhindern, wurde er später mit einer Spuckschutzhaube in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Gegen den Asylbewerber leitet die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.

02. Dezember, 08:35 Uhr > Schlägerei unter Bekannten

Gegen 08:30 Uhr prügelten sich zwei untereinander Bekannte im Dortmunder Hauptbahnhof. Trotz anwesender Bundespolizisten schrien sich die beiden 35 und 38-jährigen Männer in nigerianischen Dialekt lautstark an. Wie sich herausstellte, waren der 35-jähriger Mann aus Dülmen und sein 38-jähriger Bekannter aus Malmö (Schweden) in Streit geraten. Dabei verletzt der 35-Jährige seinen Kontrahenten mit einem Kopfstoß, woraufhin dieser sich mit Faustschlägen "revanchierte". Die Bundespolizei leitete gegen beide nigerianischen Staatsangehörigen ein Strafverfahren wegen Körperverletzung ein.

02. Dezember, 14:25 Uhr > Flasche auf Unbekannten geworfen

In der Mittagszeit beobachteten Bahnmitarbeiter einen 26-jährigen Rumänen, als er eine Glasflasche nach einer anderen Person warf. Diese verfehlte er jedoch und wurde durch die Bahnmitarbeiter überwältigt und zur Bundespolizei gebracht. Zum Sachverhalt befragt, verweigerte der alkoholisierte Mann die Aussage. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Neben den zahlreichen Gewaltdelikten beschäftigten sich Einsatzkräfte am vergangen Wochenenden zudem mit zahlreichen Diebstahlsdelikten, die sich im und um den Dortmunder Hauptbahnhof ereigneten.

OTS: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/70116 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_70116.rss2

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Dortmund

- Pressestelle -

Telefon: 0231 562247-132 Mobil: +49 (0)173 7150710 E-Mail: presse.do@polizei.bund.de Twitter: https://twitter.com/BPOL_NRW

Untere Brinkstraße 81-89 44141 Dortmund

www.bundespolizei.de

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder unter oben genannter Kontaktadresse.

@ presseportal.de

Weitere Meldungen

Angriff auf Polizisten - Ermittler: Migranten in Ankerzentrum wollten Beamte töten. Nun ermittelt die Kripo wegen schwerer Straftaten gegen einige der Männer. Erst war es nur ein Polizeieinsatz wegen Ruhestörung im Bamberger Ankerzentrum, dann mussten immer mehr Beamte wegen der Randale von Flüchtlingen anrücken. (Politik, 11.12.2018 - 17:58) weiterlesen...

Flüchtlingen wird in Bamberg Tötungsabsicht vorgeworfen. Den eritreischen Staatsangehörigen wird auch besonders schwere Brandstiftung vorgeworfen. Die Männer sollen am frühen Morgen mit weiteren Bewohnern des Flüchtlingsheims in Bamberg Sicherheitsmitarbeiter und Polizisten angegriffen und sich verbarrikadiert haben. Außerdem sollen sie Feuer gelegt haben. Die vier Hauptverdächtigen sollen morgen dem Haftrichter vorgeführt werden. Bei der Randale wurden elf Menschen verletzt. Bamberg - Nach dem Gewaltausbruch in einem Ankerzentrum im oberfränkischen Bamberg wird gegen vier Bewohner wegen versuchter Tötungsdelikte ermittelt. (Politik, 11.12.2018 - 17:42) weiterlesen...

Polizei untersucht mögliche Pannen im Fall Georgine. Das Thema werde derzeit von verschiedenen Dienststellen und den Behörden aufgearbeitet, erklärte die Polizei. Konkretere Antworten wurden angekündigt. Der mutmaßliche Mörder von Georgine Krüger wurde vor einer Woche festgenommen - zwölf Jahre nach ihrem Verschwinden. Er wurde fünf Jahre später wegen sexuellen Missbrauchs einer anderen Jugendlichen angezeigt und verurteilt. Berlin - Die Berliner Kriminalpolizei versucht, mögliche Pannen bei der Suche nach dem Mörder der 14-jährigen Georgine Krüger aufzuklären. (Politik, 11.12.2018 - 12:46) weiterlesen...