Polizei, Kriminalität

Bundespolizeidirektion Pirna / BPOLD PIR: Wirksamere Bekämpfung von ...

02.01.2018 - 12:06:42

Bundespolizeidirektion Pirna / BPOLD PIR: Wirksamere Bekämpfung von .... BPOLD PIR: Wirksamere Bekämpfung von irregulärer Migration und Menschenschmuggel - Bundespolizei, Polizei Sachsen und Stadt Leipzig bündeln Kompetenzen

Leipzig, Sachsen - Bundespolizeidirektion Pirna, Polizeidirektion Leipzig und Stadt Leipzig haben sich zu einer gemeinsamen Bekämpfung von irregulärer Migration und Schleusungskriminalität im Großraum Leipzig bekannt. Hierzu arbeiten die drei Behörden ab Januar in einer novellierten Gemeinsamen Ermittlungsgruppe BOHEMIA zusammen. Ziel ist eine wirksamere Bekämpfung von Schleusernetzwerken, die Migranten unter teils menschenunwürdigen Bedingungen die illegale Einreise ermöglichen.

Um den Ausprägungen international organisierter Schleusungskriminalität noch wirksamer zu begegnen, haben die Bundespolizei, die Polizei Sachsen und die Stadt Leipzig ihre bereits seit siebzehn Jahren währende erfolgreiche Zusammenarbeit in der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe (GEG) BOHEMIA zum 1. Januar 2018 auf neue Füße gestellt. Im Dezember 2017 unterzeichneten Jörg Baumbach, Präsident der Bundespolizeidirektion Pirna (zuständig für die drei mitteldeutschen Bundesländer), Bernd Merbitz, Polizeipräsident von Leipzig und Heiko Rosenthal, Ordnungsbürgermeister von Leipzig die neue und zukunftsfähige Vereinbarung über die GEG BOHEMIA.

In der Kooperation bündeln die drei Behörden ihre Kompetenzen und Ressourcen für eine effektive Bekämpfung irregulärer Migration im Raum Leipzig. Anders als bisher soll die Zusammenarbeit stärker kriminalpolizeilich ausgerichtet werden und gezielt gegen Schleuser vorgehen. So sollen Phänomene der irregulären Migration, die regelmäßig auch mit anderen Formen der Begleit- und Folgekriminalität, etwa Urkundenfälschung, Eigentumskriminalität oder Betäubungsmittelhandel zusammenhängen, konzentrierter und wirkungsvoller bekämpft werden. Ein weiteres Ziel ist die Forcierung zügiger Aufenthaltsbeendigungen gegen irreguläre Migranten und andere ausländische Straftäter.

Dazu arbeiten vier Bundespolizisten/innen der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Halle und Leipzig, sechs Polizisten/innen der Kriminalpolizeiinspektion Leipzig und ein/e Mitarbeiter/in der Ausländerbehörde Leipzig in der GEG zusammen. Der Personalansatz kann anlassbezogen erhöht und/oder durch weitere Spezialkräfte ergänzt werden. Damit vereint die Kooperation neben den kriminalpolizeilichen Kompetenzen beider Polizeien auch die zuständigen Behörden im Sinne des Aufenthaltsgesetzes und bildet so die Grundlage für eine effektive Zusammenarbeit.

Der Migrationsdruck nach Deutschland hält an. Insbesondere Groß- und Ballungsräume sind attraktive Ziele irregulärer Migration nach Deutschland. International agierende Netzwerke von Schleusern nutzen dies aus und bieten Migrationswilligen ihre teils menschenverachtenden Dienstleistungen an. Das reicht von Schleusungen mit gefälschten Dokumenten im Flugzeug über das Erschleichen von Aufenthaltstiteln - etwa mittels Scheinehen oder gefakten Einladungen - bis hin zur lebensbedrohlichen Schleusung größerer Gruppen, zusammengepfercht in Kleintransportern und Lastkraftwagen.

Auch der Ballungsraum Leipzig-Halle ist ein attraktives Ziel irregulärer Migranten und international organisierter Schleusernetzwerke. Dafür sprechen beispielsweise festgestellte LKW-Schleusungen von jeweils 20 bis 30 Migranten im August 2017 an der A38, südlich von Leipzig und jüngst im November 2017 an der A14 bei Oschatz oder regelmäßige Feststellungen von mit gefälschten Dokumenten aufhältigen Migranten bei Kontrollen durch Bundes-, Landespolizei und kommunale Behörden.

OTS: Bundespolizeidirektion Pirna newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/74159 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_74159.rss2

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Pirna Pressestelle Telefon: 03501 795-7021 E-Mail: presse.pirna@polizei.bund.de www.bundespolizei.de

@ presseportal.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Bahn-Kontrollen: Berliner Polizei registriert 91 Straftaten. Schwerpunkt laut Bundespolizei: Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zudem wurde 24 Mal gegen das Verbot von Waffen und anderen gefährlichen Gegenständen verstoßen. Das Verbot galt zum ersten Mal an bestimmten Bahnhöfen in Berlin. Die Polizei hat durch die neue Regel mehr Befugnisse. Sie konnte Menschen durchsuchen ohne konkrete Verdachtsmomente. Insgesamt wurden 870 Menschen kontrolliert. Berlin - Bei verstärkten Kontrollen wegen hoher Gewaltkriminalität im Bahnverkehr von Berlin hat die Polizei am Wochenende 91 Straftaten festgestellt. (Politik, 24.06.2018 - 11:54) weiterlesen...

Wegen zunehmender Gewalt - Polizei sucht verbotene Waffen an Berliner Bahnhöfen. Die Polizei versucht mit einem Verbot und verstärkten Kontrollen dagegen vorzugehen. An bestimmten Bahnhöfen in Berlin kommt es insbesondere am Wochenende immer wieder zu Gewalttaten. (Politik, 23.06.2018 - 14:08) weiterlesen...

Sechs Tote bei Polizeieinsatz im Rio de Janeiro. Über 100 Polizisten und Soldaten rückten in die Favela Maré ein, um mehrere Verdächtige festzunehmen, wie die Polizei mitteilte. Mutmaßliche Bandenmitglieder schossen daraufhin auf die Einsatzkräfte. Die Beamten erwiderten das Feuer und töteten sechs Verdächtige. Nach Medienberichten wurde ein 14-jähriger Junge von einem Querschläger schwer verletzt. Die brasilianischen Sicherheitskräfte sind für ihr hartes Vorgehen bekannt. Rio de Janeiro - Bei einer Razzia im Großraum Rio de Janeiro haben Sicherheitskräfte sechs Menschen getötet. (Politik, 21.06.2018 - 02:48) weiterlesen...

Bericht: 85 Prozent aller Handfeuerwaffen in Privatbesitz. Lediglich 13 Prozent gehörten der Studie Small Arms Survey zufolge im vergangenen Jahr zu Arsenalen von Militärs und nur weitere 2 Prozent wurden von Strafverfolgungsbehörden genutzt. Vor allem wegen der zunehmend bewaffneten Zivilisten sei der weltweite Bestand an Handfeuerwaffen im vergangenen Jahrzehnt gewachsen, hieß es in der neu veröffentlichten Studie. Nur etwa 100 der weltweit 857 Handfeuerwaffen von Zivilisten waren registriert. New York - 85 Prozent der geschätzt mehr als eine Milliarde Handfeuerwaffen weltweit sind einem neuen Bericht zufolge im Besitz von Zivilisten. (Politik, 18.06.2018 - 20:48) weiterlesen...