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Bundespolizeidirektion München / Bundespolizeidirektion München: ...

11.06.2019 - 16:01:31

Bundespolizeidirektion München / Bundespolizeidirektion München: .... Bundespolizeidirektion München: Lindauer Bundespolizei bringt serbischen Straftäter hinter Gitter

Lindau - Am Sonntagmorgen (9. Juni) hat die Bundespolizei einen Serben verhaftet. Der Mann wollte in einem Fernreisebus unerlaubt nach Deutschland einreisen. Erst durch die Überprüfung der Fingerabdrücke des Reisenden stellten die Bundespolizisten mehrere Fahndungsnotierungen fest und brachten den Südosteuropäer daraufhin hinter Gitter.

Lindauer Bundespolizisten kontrollierten die Insassen eines Fernreisebusses aus Italien am Grenzübergang Hörbranz. Ein Serbe war jedoch nicht im Besitz eines notwendigen Aufenthaltstitels. Eine Abfrage der Personalien im Fahndungscomputer verlief zunächst ohne Ergebnis. Erst durch die Überprüfung der Fingerabdrücke des Reisenden stellten die Bundespolizisten fest, dass der Mann unter anderen Personalien bereits polizeibekannt war und unter diesen Aliaspersonalien mehrere Fahndungen vorlagen.

Gegen den 46-Jährigen, der angab auf dem Weg zur Beerdigung eines Verwandten nach Belgien zu sein, besteht ein bis März 2021 gültiges Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik. Der Südosteuropäer war bereits im September 2018 von der zentralen Ausländerbehörde Bielefeld abgeschoben worden.

Weiterhin lagen gegen den Mann zwei Vollstreckungshaftbefehle der Staatsanwaltschaft Münster vor. Wegen Erschleichens von Leistungen war der Serbe den deutschen Justizbehörden 1.242,- Euro oder ersatzweise 38 Tage Haft schuldig geblieben. Nach einer Verurteilung, unter anderem wegen räuberischer Erpressung, Diebstahlsdelikten, Bedrohung und Beleidigung, muss der 46-Jährige zudem noch eine Freiheitsstrafe von über anderthalb Jahren von ursprünglich drei Jahren und drei Monaten verbüßen. Auch die Staatsanwaltschaft Arnsberg suchte den Straftäter bereits wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Die Bundespolizisten lieferten den Verhafteten anschließend in die Justizvollzugsanstalt Kempten ein.

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Rückfragen bitte an:

Sabine Dittmann Bundespolizeiinspektion Kempten Eicher Straße 3 | 87435 Kempten Pressestelle Telefon: 0831 / 540 798-1010 E-Mail: bpoli.kempten.oea.controlling@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Kempten schützt mit ihren Revieren Weilheim und Lindau auf 220 Grenzkilometern zwischen Bodensee und Ammergebirge die Schengen-Binnengrenze zu Österreich, um grenzüberschreitende Kriminalität und irreguläre Migration zu verhindern.

Zudem sorgen die Bundespolizisten auf 560 Streckenkilometern und 90 Bahnhöfen für die Sicherheit des Bahnverkehrs und der Reisenden.

Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Landsberg am Lech, Lindau, Ober-, Ost-, Unterallgäu und Weilheim-Schongau, sowie die kreisfreien Städte Kaufbeuren, Kempten und Memmingen.

Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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