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Bundespolizeidirektion München / Bundespolizeidirektion München: ...

17.05.2018 - 16:21:28

Bundespolizeidirektion München / Bundespolizeidirektion München: .... Bundespolizeidirektion München: Abschiebung - Rückkehr - Gefängnis: Bundespolizei bringt abgeschobene Afrikaner hinter Gitter

Rosenheim - Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Mittwoch (16. Mai) bei Grenzkontrollen zwei Afrikaner unabhängig voneinander verhaftet. Beide waren erst vor wenigen Tagen nach Italien abgeschoben worden. Ihre Rückreise nach Deutschland endete für die Männer hinter Gittern.

In den Nachmittagsstunden kontrollierten Bundespolizisten die Reisenden eines Fernzuges aus Italien. Ein Libyer konnte sich lediglich mit einer abgelaufenen deutschen Aufenthaltserlaubnis ausweisen. Bei genauerer Überprüfung der Personalien stellten die Beamten fest, dass der 21-Jährige nur zwei Tage zuvor nach Italien abgeschoben worden war. Zugleich hatte er ein sechsmonatiges Einreiseverbot erhalten. Nachdem der Afrikaner trotzdem versucht hatte, nach Deutschland zu gelangen, wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht Rosenheim vorgeführt. Im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens wurde der Mann zu einer Geldstrafe in Höhe von 700 Euro verurteilt. Aufgrund unzureichender Barmittel muss er ersatzweise 140 Tage in der Justizvollzugsanstalt Gablingen verbringen.

Für vier Monate ins Gefängnis muss auch ein somalischer Staatsangehöriger. Er war Anfang Mai von der Ausländerbehörde abgeschoben worden. Zudem wurde ihm mitgeteilt, dass er bis 2021 nicht wieder in die Bundesrepublik einreisen darf. Trotzdem kam der 22-Jährige aus Italien zurück. Auf Entscheidung des Richters im beschleunigten Verfahren sollte er eine Geldstrafe zahlen. Da er die geforderte Summe in Höhe von 600 Euro nicht zahlen konnte, brachten ihn die Bundespolizisten in ein Augsburger Gefängnis.

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Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf über 410 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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