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Bundespolizeidirektion München / Bundespolizeidirektion München: ...

16.04.2018 - 16:16:35

Bundespolizeidirektion München / Bundespolizeidirektion München: .... Bundespolizeidirektion München: Mutmaßlicher Schleuser revidiert Angaben - Bundespolizei nimmt Nigerianer fest und verweigert Begleitern die Einreise

Rosenheim / A93 - Die Bundespolizei hat am Sonntag (15. April) drei nigerianische Staatsangehörige nach Österreich zurückgewiesen. Sie wurden von einem Landsmann offenbar von Norditalien aus in einem Pkw mitgenommen. Der mutmaßliche Schleuser verwickelte sich nach seiner Festnahme in Widersprüche und berichtigte später seine ersten Angaben.

Im Rahmen der Grenzkontrollen stoppten die Bundespolizisten auf der Inntalautobahn ein in Italien zugelassenes Fahrzeug mit insgesamt vier Insassen. Am Steuer saß ein Nigerianer, der sich mit einer italienischen Niederlassungserlaubnis ausweisen konnte. Seine drei nigerianischen Begleiter hatten hingegen nicht die erforderlichen Papiere für den beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland dabei. Wie sich herausstellte, waren sie in der Vergangenheit bereits in Italien registriert worden. Die Migranten wurden wegen unerlaubter Einreise angezeigt und den österreichischen Behörden überstellt.

Der Fahrzeugführer gab in der Kontrollstelle auf der A93 an, die drei ihm unbekannten Personen im Straßengraben aufgelesen und aus Mitleid mitgenommen zu haben. In der Rosenheimer Dienststelle widersprach er jedoch dieser Schilderung. Er musste einräumen, dass er zumindest einen der drei schon vor einigen Tagen in Italien kennengelernt und mit diesem Mann die Fahrt nach Berlin geplant hätte. Zur Sicherung des anstehenden Strafverfahrens wegen Einschleusens von Ausländern hatte der 30-Jährige auf Anordnung der Staatsanwaltschaft 500 Euro zu hinterlegen. Anschließend trat er die Rückfahrt nach Italien an.

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Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf über 200 Bahnkilometern und in etwa 50 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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