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Bundespolizeidirektion München / Bundespolizeidirektion München: ...

18.05.2017 - 17:21:34

Bundespolizeidirektion München / Bundespolizeidirektion München: .... Bundespolizeidirektion München: Bundespolizei beendet Großschleusung bei Grenzkontrollen - Türke mit zwölf Geschleusten auf Inntalautobahn gestoppt - Minderjährige im Kofferraum

Kiefersfelden / Rosenheim - Die Bundespolizei hat am Mittwoch (17. Mai) bei Grenzkontrollen auf der A 93 eine Großschleusung beendet. Ein türkischer Staatsangehöriger wird beschuldigt, zwölf Staatenlose illegal über die deutsch-österreichische Grenze gebracht zu haben. Mehrere Minderjährige mussten im Kofferraum des Wagens mitfahren.

Auf Höhe Kiefersfelden unterzogen die Bundespolizisten die Insassen eines in Deutschland zugelassenen Mietfahrzeugs einer Kontrolle. Die Beamten stellten fest, dass drei Kinder mangels ausreichender Sitzplätze im Kofferraum untergebracht waren. Insgesamt befanden sich neben dem Fahrer noch zwölf weitere Personen in dem Wagen. Diese verfügten nicht über die erforderlichen Einreisepapiere. Offenbar handelt es sich um staatenlose Personen palästinensischer Herkunft. Lediglich der Fahrer, ein 48-jähriger Türke, konnte sich mit einer deutschen Aufenthaltsgenehmigung ausweisen. Der Fahrzeugführer hatte seine zwölf Begleiter nach ersten Erkenntnissen in Italien getroffen, um sie von dort aus nach Deutschland zu bringen. Den Ermittlungen zufolge sollte die organisierte Schleusungsfahrt nach Ankunft am Zielort in Deutschland 600 Euro pro Person kosten.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten die Migranten an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet werden. Aufgrund der Umstände der Fahrt wurde der Türke wegen Einschleusens von Ausländern unter unmenschlichen und lebensgefährdenden Bedingungen angezeigt. Der Mann wollte sich den Ermittlern der Bundespolizei gegenüber nicht zum Tatvorwurf äußern. Er ist am Donnerstag beim Amtsgericht in Rosenheim vorgeführt worden. Auf richterliche Anordnung hin musste er die Untersuchungshaft antreten.

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Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim ist eine der größten Flächeninspektionen Deutschlands. Ihr gehören die Bundespolizeireviere Freilassing, Weilheim, Kempten und Lindau an. Damit ist sie vom Berchtesgadener Land bis zur Bodenseeregion bahn- und grenzpolizeilich zuständig. Im 650 Kilometer langen deutsch-österreichischen Grenzgebiet gehen die rund 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem gegen illegale Migration und Schleusungskriminalität vor. Auf über 1.150 Bahnkilometern und in etwa 200 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen sie für Sicherheit der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder über oben genannte Kontaktadresse.

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