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Bundespolizeidirektion München / Bundespolizeidirektion München: Iraner ...

03.12.2018 - 15:52:03

Bundespolizeidirektion München / Bundespolizeidirektion München: Iraner .... Bundespolizeidirektion München: Iraner muss über ein Jahr ins Gefängnis - So viele wie noch nie: 50 gesuchte Personen in einem Monat

Rosenheim - Am Wochenende (1./2. Dezember) hat die Rosenheimer Bundespolizei bei Grenzkontrollen fünf Personen gefasst, die jeweils mit einem Haftbefehl gesucht wurden. Unter den Festgenommenen befand sich auch ein iranischer Staatsangehöriger, der die nächsten zwölf Monate wohl im Gefängnis verbringen muss. Im November verzeichnete die Bundespolizeiinspektion Rosenheim rund 50 polizeilich ausgeschriebene Personen. Das sind so viele wie noch in keinem anderen Monat dieses Jahres.

Bei der Überprüfung der Fahrgäste eines Fernreisezuges von Italien nach München konnte sich ein Passagier nicht ordnungsgemäß ausweisen. Ferner fanden die Beamten mithilfe des Polizeicomputers heraus, dass gegen den 32-Jährigen mehrere Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth vorliegen. Wegen Körperverletzung war der Mann im Oktober zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten verurteilt worden. Zudem hat er wegen eines früheren Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz noch Justizschulden in Höhe von 1.150 Euro offen. Da der Iraner die Summe nicht aufbringen konnte, muss er ersatzweise weitere 100 Tage hinter Gittern verbringen. Zu seinem insgesamt über einjährigen Gefängnisaufenthalt kommt außerdem noch eine Strafanzeige wegen versuchter unerlaubter Einreise hinzu.

Regelmäßig stoppt die Bundespolizeiinspektion Rosenheim bei Grenzkontrollen Personen, die mit Straf- beziehungsweise Haftbefehlen gesucht werden. So konnten im November Geldstrafen in Höhe von etwa 15.900 Euro vollstreckt werden. Rund 20 verurteilte Straftäter mussten insgesamt über 2.400 Tage Freiheitsstrafe in verschiedenen Justizvollzugsanstalten antreten.

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Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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