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Obs, Polizei

Bundespolizeidirektion M?nchen / Bundespolizeidirektion M?nchen: ...

15.04.2021 - 16:52:12

Bundespolizeidirektion M?nchen / Bundespolizeidirektion M?nchen: .... Bundespolizeidirektion M?nchen: Migranten tagelang in Auflieger gesperrt / Lkw-Fahrer reagiert am Irschenberg auf Klopfger?usche (FOTO)

Irschenberg / Rosenheim - Zwei Afghanen haben am Mittwoch (14. April) am Autobahnrastplatz Irschenberg (A8) in einem Lkw-Auflieger mit Klopfger?uschen auf sich aufmerksam gemacht. Der bulgarische Lkw-Fahrer versicherte den verst?ndigten Bundespolizisten, nichts von den Menschen auf der Ladefl?che gewusst zu haben. Die Bundespolizei in Rosenheim geht davon aus, dass kriminelle Schleuser f?r die extrem gef?hrliche Mitfahrt - zum Teil bei Minusgraden - gesorgt und auch abkassiert hatten.

Vorliegenden Erkenntnissen zufolge startete der Lastkraftwagen in Bulgarien. Nach mehreren Tagen erreichte der Fahrer des Sattelzugs die deutsch-?sterreichische Grenze. ?ber die A8 fuhr er die Rastanlage am Irschenberg an. W?hrend der Pause h?rte der 55-J?hrige ein Klopfen, das von seinem Auflieger kam. Er verst?ndigte sofort die Polizei. Im Beisein von mehreren Beamten wurde die Ladefl?che ge?ffnet. Von der Ladung kletterten zwei junge M?nner herunter. Eigenen Angaben zufolge handelt es sich um afghanische Staatsangeh?rige im Alter von 18 und 15 Jahren. Sie erkl?rten, dass Schleuser den Lkw-Auflieger f?r den Zustieg heimlich ge?ffnet und anschlie?end von au?en wieder geschlossen h?tten. Die Fahrt von Rum?nien bis Deutschland sei die letzte der organisierten Etappen gewesen. Zuvor f?hrte die bezahlte Schleusung von Afghanistan ?ber den Iran in die T?rkei. Von dort seien sie dann nach Griechenland gelangt. Eine Schleuserorganisation h?tte pro Person ?ber 6.000 Euro kassiert.

Die Bundespolizisten nahmen die beiden Migranten in Gewahrsam und brachten sie in die Inspektion nach Rosenheim. Dort konnten beide versorgt und anschlie?end befragt werden. W?hrend der Minderj?hrige der Obhut des Miesbacher Jugendamtes anvertraut werden konnte, wird sein vollj?hriger Begleiter das Land voraussichtlich wieder verlassen m?ssen. Wie sich herausstellte, war er bereits von rum?nischen Beh?rden registriert worden. Der Lkw-Fahrer konnte nach Abschluss aller polizeilichen Ma?nahmen seine Fahrt fortsetzen. Er steht offenbar nicht im Verdacht, die Schleusung mit organisiert zu haben.

R?ckfragen bitte an:

Dr. Rainer Scharf Bundespolizeiinspektion Rosenheim Burgfriedstra?e 34 - 83024 Rosenheim Telefon: 08031 80 26 2200 E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die Schleusungskriminalit?t vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-?sterreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnh?fen und Haltepunkten f?r die Sicherheit von Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangeh?rigen erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad T?lz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Weitere Informationen erhalten Sie ?ber oben genannte Kontaktadresse, unter www.twitter.com/bpol_by oder www.bundespolizei.de.

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/4890082 Bundespolizeidirektion M?nchen

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