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Obs, Polizei

Bundespolizeidirektion M?nchen / Bundespolizeidirektion M?nchen: ...

13.04.2021 - 09:58:05

Bundespolizeidirektion M?nchen / Bundespolizeidirektion M?nchen: .... Bundespolizeidirektion M?nchen: Fernreisebusse f?r Schleusungen genutzt/ Bundespolizei greift syrische Migranten auf (FOTO)

Lindau - Am vergangenen Wochenende (10./11. April) hat die Bundespolizei am Grenz?bergang H?rbranz acht syrische Staatsb?rger festgestellt, die versucht hatten, in Fernreisebussen unerlaubt nach Deutschland einzureisen. Zwei der mitreisenden Migranten, die die Fahrt organisiert hatten, werden nun der Schleusung beschuldigt.

Am Sonntagmorgen kontrollierten Lindauer Bundespolizisten drei syrische Reisende in einem Fernbus aus Frankreich. Die 31-j?hrige Frau und die beiden 18- und 36-j?hrigen M?nner wiesen sich mit bulgarischen Fl?chtlingsdokumenten aus, welche jedoch nicht die Einreise nach Deutschland legitimierten. Der 36-J?hrige hatte die Reise f?r sich, seine Frau und den Bekannten organisiert und auch die Bustickets beschafft. Die Migranten erhielten Anzeigen wegen versuchter unerlaubter Einreise, der 36-J?hrige zus?tzlich wegen versuchten Einschleusens von Ausl?ndern. Die Bundespolizisten stellten au?erdem bei der Bearbeitung fest, dass die drei Reisenden gef?lschte Covid-19-Testbescheinigungen bei sich f?hrten. Der 18-J?hrige gab an, seine falsche Bescheinigung bereits bei einer Polizeikontrolle vorgezeigt zu haben. Die Beamten fertigten weitere Strafanzeigen aufgrund der Benutzung unrichtiger Gesundheitszeugnisse beziehungsweise Urkundenf?lschung. Die Bundespolizei wies die drei syrischen Migranten anschlie?end nach ?sterreich zur?ck.

Bereits am Samstagabend stellten Lindauer Bundespolizisten bei der ?berpr?fung der Insassen eines Fernreisebusses aus Italien eine f?nfk?pfige syrische Familie fest. Der 31-J?hrige und seine 26-j?hrige Frau f?hrten f?r sich und ihre drei Kinder im Alter zwischen drei und acht Jahren ebenso lediglich bulgarische Fl?chtlingsdokumente mit. Die Eltern stellten f?r sich und ihre Kinder ein Asylgesuch, woraufhin die Bundespolizisten die syrische Familie an die zust?ndige Erstaufnahmeeinrichtung weiterleiteten. Die Erwachsenen m?ssen sich nun wegen versuchter unerlaubter Einreise verantworten. Der Familienvater erhielt als Organisator der Reise zudem eine Anzeige wegen des Verdachts des versuchten Einschleusens von Ausl?ndern.

R?ckfragen bitte an:

Sabine Dittmann Bundespolizeiinspektion Kempten Eicher Stra?e 3 | 87435 Kempten Pressestelle Telefon: 0831 / 540 798-1010 E-Mail: bpoli.kempten.oea.controlling@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Kempten sch?tzt mit ihren Revieren Weilheim und Lindau auf 220 Grenzkilometern zwischen Bodensee und Ammergebirge die Schengen-Binnengrenze zu ?sterreich, um grenz?berschreitende Kriminalit?t und irregul?re Migration zu verhindern.

Zudem sorgen die Bundespolizisten auf 560 Streckenkilometern und 90 Bahnh?fen f?r die Sicherheit des Bahnverkehrs und der Reisenden.

Der Zust?ndigkeitsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Landsberg am Lech, Lindau, Ober-, Ost-, Unterallg?u und Weilheim-Schongau, sowie die kreisfreien St?dte Kaufbeuren, Kempten und Memmingen.

Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/4887198 Bundespolizeidirektion M?nchen

@ presseportal.de