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Obs, Polizei

Bundespolizeidirektion M?nchen / Bundespolizeidirektion M?nchen: Ohne ...

12.01.2021 - 16:52:42

Bundespolizeidirektion M?nchen / Bundespolizeidirektion M?nchen: Ohne .... Bundespolizeidirektion M?nchen: Ohne Einreisepapiere, aber mit 21.000 Euro unterwegs / Rosenheimer Bundespolizei nimmt mutma?lichen Schleuser auf A93 fest (FOTO)

A93 / Rosenheim - Die Bundespolizei hat am Montag (11. Januar) bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn nahe Kiefersfelden drei M?nner vorl?ufig festgenommen. Sie waren mit einem in Italien zugelassenen Pkw unterwegs. Dem italienischen Fahrzeugf?hrer wird vorgeworfen, dass er seine beiden Mitfahrer einschleusen wollte. Im Gep?ck fanden die Beamten nicht weniger als 21.000 Euro.

Bei der Personenkontrolle konnte der 20-J?hrige am Steuer einen italienischen Ausweis vorzeigen. Seine zwei Begleiter hatten hingegen keine Papiere f?r die beabsichtigte Einreise nach Deutschland. Sie gaben an, 25 beziehungsweise 48 Jahre alt zu sein und schon seit Jahren in Italien zu leben, allerdings keine bestimmte Staatsangeh?rigkeit zu haben. Ihr Fahrer sei ein entfernter Verwandter. Bei der Durchsuchung des Wagens fanden die Bundespolizisten im mitgef?hrten Reisegep?ck des Italieners einen Umschlag mit 21.000 Euro. Angeblich geh?ren jedem der Pkw-Insassen 7.000 Euro. Sie wollten das Geld einer Tante als finanzielle Unterst?tzung zukommen lassen. Wo genau die Tante lebt, wusste allerdings keiner der drei.

Der Fahrer wurde der Schleuserei, seine Begleiter der versuchten unerlaubten Einreise beschuldigt. Die festgenommenen M?nner wurden zur Bundespolizeiinspektion nach Rosenheim gebracht und dort eingehend zu ihren Reiseabsichten befragt. Dabei verstrickten sie sich immer mehr in Widerspr?che. Die verst?ndigte Staatsanwaltschaft ordnete an, dass der mutma?liche Schleuser 2.250 Euro als Sicherheit f?r das anstehende Strafverfahren zu hinterlegen hat. Um den Betrag "erleichtert" konnte der Arbeitslose, der in Norditalien einen festen Wohnsitz hat, die Dienststelle wieder verlassen. Er wird sich voraussichtlich schon bald wegen Einschleusens von Ausl?ndern zu verantworten haben. Seine Mitfahrer mussten, nachdem sie jeweils wegen des illegalen Einreiseversuchs angezeigt worden waren, das Land wieder verlassen. Sie wurden zur?ckgewiesen und der ?sterreichischen Polizei ?berstellt.

R?ckfragen bitte an:

Dr. Rainer Scharf Bundespolizeiinspektion Rosenheim Burgfriedstra?e 34 - 83024 Rosenheim Telefon: 08031 80 26 2200 E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die Schleusungskriminalit?t vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-?sterreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnh?fen und Haltepunkten f?r die Sicherheit von Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangeh?rigen erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad T?lz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Weitere Informationen erhalten Sie ?ber oben genannte Kontaktadresse, unter www.twitter.com/bpol_by oder www.bundespolizei.de.

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/4810181 Bundespolizeidirektion M?nchen

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