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Obs, Polizei

Bundespolizeidirektion M?nchen / Bundespolizeidirektion M?nchen: Mit ...

15.09.2020 - 16:17:38

Bundespolizeidirektion M?nchen / Bundespolizeidirektion M?nchen: Mit .... Bundespolizeidirektion M?nchen: Mit gef?lschten Papieren in Reisebussen aus Italien / Rosenheimer Bundespolizei ermittelt wegen Urkundenf?lschungen und illegalen Einreiseversuchen

Rosenheim - In mehreren F?llen ermittelt die Rosenheimer Bundespolizei wegen Urkundenf?lschung in Verbindung mit illegalen Einreiseversuchs. Die Migranten mit den gef?lschten Papieren wurden alle in italienischen Reisebussen festgestellt.

Am Montag (14. September) kontrollierten die Bundespolizisten einen iranischen Businsassen auf der Inntalautobahn bei Kiefersfelden. Der Mann war von Rom aus in Richtung M?nchen unterwegs. Er wollte offenbar unter einer falschen Identit?t in Deutschland Fu? fassen. Ersten Erkenntnissen zufolge musste er einem Schleuser f?r die Bef?rderung von der T?rkei ?ber Griechenland und Italien bis nach Deutschland mittels Boot, Lkw und Reisebus einschlie?lich der beschafften falschen litauischen Papiere 16.000 Euro zahlen. Der Iraner, der bislang weder von griechischen noch von italienischen Beh?rden registriert worden war, wurde einer Aufnahmestelle f?r Fl?chtlinge zugeleitet.

Ebenfalls auf der A93 unterzogen die Bundespolizisten in einem anderen Fernreisebus aus Italien eine Chinesin einer Personenkontrolle. Den Beamten fiel auf, dass das maltesische Visum im Reisepass der 26-J?hrigen eine F?lschung ist. Die Frau beteuerte die Echtheit ihrer Dokumente. Recherchen der Ermittler ergaben, dass sie bereits 2016 in Berlin wegen Urkundenf?lschung angezeigt worden war. Hieran konnte oder wollte sie sich aber ?berhaupt nicht mehr erinnern. Die Bundespolizei verweigerte der chinesischen Staatsangeh?rigen die Einreise in die Bundesrepublik. Sie wurde der ?sterreichischen Polizei ?berstellt.

In der Nacht von Montag auf Dienstag nahmen die Kontrollbeamten einen Gambier in einem Reisebus fest, der regelm??ig zwischen Mailand und Berlin verkehrt. Der Afrikaner konnte sich nicht ausweisen, zeigte den Beamten aber auf dem Bildschirm seines Smartphones das Foto einer angeblich g?ltigen italienischen Aufenthaltsgenehmigung. Obwohl es sich nur um ein Bild des Dokuments handelte, erkannten die Bundespolizisten anhand verschiedener Merkmale, dass es sich um eine F?lschung handeln muss. Nachforschungen ergaben, dass der gambische Staatsangeh?rige in Italien weder registriert, noch gemeldet ist. Nach Abschluss der polizeilichen Ma?nahmen wurde der 22-J?hrige nach ?sterreich zur?ckgewiesen.

R?ckfragen bitte an:

Rainer Scharf Bundespolizeiinspektion Rosenheim Burgfriedstra?e 34 - 83024 Rosenheim Telefon: 08031 80 26 2200 E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die Schleusungskriminalit?t vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-?sterreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnh?fen und Haltepunkten f?r die Sicherheit von Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangeh?rigen erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad T?lz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Weitere Informationen erhalten Sie ?ber oben genannte Kontaktadresse, unter www.twitter.com/bpol_by oder www.bundespolizei.de.

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/4707426 Bundespolizeidirektion M?nchen

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