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Obs, Polizei

Bundespolizeidirektion M?nchen / Bundespolizeidirektion M?nchen: Kunde ...

20.05.2021 - 13:43:14

Bundespolizeidirektion M?nchen / Bundespolizeidirektion M?nchen: Kunde .... Bundespolizeidirektion M?nchen: Kunde bewahrt Lkw-Fahrer vor Gef?ngnis / Justizschulden in vierstelliger H?he (FOTO)

Kiefersfelden / Rosenheim - Bei Grenzkontrollen auf der A93 hat die Bundespolizei am Mittwoch (19. Mai) einen gesuchten Griechen festgenommen. Gegen den Lkw-Fahrer lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Kempten vor. Dank finanzieller Unterst?tzung des Kunden in Oberbayern, der auf seine Lieferung wartete, blieb ihm ein Gef?ngnisaufenthalt erspart.

Bei der ?berpr?fung der Personalien fanden die Bundespolizisten heraus, dass der griechische Staatsangeh?rige es in der Vergangenheit mit seinen Lenk- und Ruhezeiten nicht so genau genommen hatte. Das Amtsgericht in Kaufbeuren verurteilte den Mann 2020 daher wegen F?lschung beweiserheblicher Daten zu einer Geldstrafe in H?he von 6.000 Euro. Einen Teil davon hatte er bereits beglichen, aber 2.000 Euro waren immer noch f?llig. Bei seiner Festnahme in der Grenzkontrollstelle konnte der 51-J?hrige den geforderten Betrag nicht aufbringen. Gl?cklicherweise war der Empf?nger daran interessiert, die transportierten Waren p?nktlich zu erhalten. Dieser erkl?rte sich bereit, den Verhafteten aus seiner misslichen Lage zu befreien. Er zahlte die Geldstrafe des Lkw-Fahrers bei der Polizei im Landkreis M?nchen ein und bewahrte ihn vor einer 50-t?gigen Haft.

Ein Italiener hingegen hatte weniger Gl?ck. Die Bundespolizisten kontrollierten den 32-J?hrigen im Fernreisezug, der von Italien nach Rosenheim unterwegs war. Dabei stellten sie fest, dass die Staatsanwaltschaft Konstanz nach dem Mann suchte. Wegen Diebstahls war er vor etwa drei Jahren zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Der S?deurop?er hatte 1.800 Euro zu zahlen. Ihm fehlten jedoch die finanziellen M?glichkeiten, um dieser Forderung nachzukommen. Daher bat er seinen Chef in Italien um Unterst?tzung - der lehnte jedoch ab. Somit blieb dem italienischen Staatsangeh?rigen nichts Anderes ?brig, als die festgelegte Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen in der Justizvollzugsanstalt in Traunstein anzutreten.

Den Gang ins Gef?ngnis konnte stattdessen ein polnischer Staatsangeh?riger verhindern, der auf der Inntalautobahn nahe Kiefersfelden gestoppt wurde. Laut Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Paderborn war er 2019 wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort verurteilt worden. Die verh?ngte Geldstrafe von rund 1.100 Euro hatte der 22-J?hrige allerdings bisher nicht bezahlt. Das holte er nun nach und konnte seine Reise fortsetzen.

R?ckfragen bitte an:

Yvonne Oppermann Bundespolizeiinspektion Rosenheim Burgfriedstra?e 34 - 83024 Rosenheim Telefon: 08031 80 26 2201 E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die Schleusungskriminalit?t vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-?sterreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnh?fen und Haltepunkten f?r die Sicherheit von Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangeh?rigen erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad T?lz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Weitere Informationen erhalten Sie ?ber oben genannte Kontaktadresse, unter www.twitter.com/bpol_by oder www.bundespolizei.de.

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/4920184 Bundespolizeidirektion M?nchen

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