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Polizei, Kriminalit?t

Bundespolizeidirektion Hannover / BPOLD-H: ++Polizeieinsatz nach ...

10.09.2020 - 23:47:24

Bundespolizeidirektion Hannover / BPOLD-H: ++Polizeieinsatz nach .... BPOLD-H: ++Polizeieinsatz nach Fahrkartenkontrolle++Zugbegleiterin angegangen++ nach unkooperativem Verhalten stellt die Polizei bei mehr als 80 Personen die Personalien fest++Strafverfahren eingeleitet++

L?neburg/Bardowick/Winsen - L?neburg/Bardowick/Winsen. Zu einem Polizeieinsatz aufgrund von P?beleien, Anfeindungen und einer versuchten K?rperverletzung im Verlauf einer Fahrscheinkontrolle kam es in den Morgenstunden des 10. September 2020 im Bereich des Bahnhofes in Bardowick (Landkreis L?neburg).

In den Morgenstunden des 10. September 2020 gegen 09:45 Uhr waren nach derzeitigen Ermittlungen mehr als 80 Reisende am Bahnhof L?neburg in einen Zug der Metronom-Eisenbahngesellschaft mbH in Richtung Hamburg gestiegen. Bei der Kontrolle der Fahrausweise durch das Zugbegleitpersonal konnten keine Fahrscheine vorgelegt werden. Weiterhin begannen die Reisenden die Zugbegleiterin anzufeinden und es kam zu P?beleien gegen?ber der Mitarbeiterin der Metronom. In Folge dessen stoppte der Betreiber den Zug am Bahnhof in Bardowick. Polizeibeamte waren zu diesem Zeitpunkt im betreffenden Zug nicht zugegen.

Bei den Reisenden handelte es sich um Teilnehmer einer vorherigen Demonstration der kurdischen Jugendbewegung, die bereits seit dem 5. September 2020 verschiedenste Demonstrationen in Hannover und den Landkreisen Celle, Uelzen, L?neburg und Harburg durchgef?hrt hat. Nach zwei ?bernachtungen in einem Camp in L?neburg waren die Personen auf dem Weg ?ber Winsen/Luhe nach Hamburg.

Die betreffenden Personen sowie deren Begleiter waren in der Folge weiterhin uneinsichtig, so dass die Bundespolizei Ma?nahmen zur Sicherung der Strafverfahren einleitete und die Personalien der Beschuldigten feststellte.

Auf dem Gel?nde des Bahnhofs in Bardowick waren gro?e Teile der Personen weiter unkooperativ und griffen Polizeibeamte durch Treten und Schlagen an. Einige Beamte erlitten leichte Verletzungen.

Deshalb waren die Beamten gezwungen unmittelbaren Zwang sowie in einem Fall auch Pfefferspray einzusetzen.

Im Zuge der strafprozessualen Ma?nahmen wurde bei mehr als 80 Personen die Identit?t festgestellt. Alle betreffenden Personen erwartet ein Strafverfahren wegen Erschleichen von Leistungen. Des Weiteren wurden mehrere Strafverfahren wegen K?rperverletzung/ Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Dar?ber hinaus ergab die ?berpr?fung der Personalien, dass sich etwa ein Dutzend der Reisenden unerlaubt in Deutschland aufh?lt (Versto? gegen das Ausl?ndergesetz), darunter auch drei Jugendliche.

Die Bundespolizei war mit mehr als 200 Beamten im Einsatz und wurde dabei im Umfeld auch durch Einsatzkr?fte der Landespolizei unterst?tzt.

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