Obs, Polizei

Bundespolizei Lüneburg und Polizeiinspektion Stade warnen - Bahnanlagen sind kein Spielplatz und illegale Gleisüberschreitungen sind kein Kavaliersdelikt!

10.10.2017 - 16:22:21

Polizeiinspektion Stade / Bundespolizei Lüneburg und ...

Stade - Einige Vorfälle mit Kindern die im Gleisbereich spielen und Jugendlichen die Gegenstände ins Gleis legen und durchfahrende Züge mit Steinen bewerfen hat die Bundespolizei in diesem Jahr bereits im Bereich Stade registriert. Auch illegale Gleisüberschreitungen wurden durch die Eisenbahnverkehrs-gesellschaften immer wieder festgestellt.

Menschen begeben sich in Lebensgefahr wenn sie sich im Gleisbereich aufhalten. Lokführern bieten sich oft haarsträubende Szenen. Manchmal müssen sie sogar Notbremsungen einleiten. Doch bis zu 600 bis 700 m braucht bereits die S-Bahn bei "nur" 120 km/h zum Anhalten.

In einigen Fällen wurden die Kleinen dann laut Verkehrssicherheitsberater Polizeihauptkommissar Thomas Mehnen" von der Polizei "eingesammelt" und ihren Eltern übergeben. Einige Ältere, die teilweise sogar Kameras an ihren Köpfen befestigt hatten, wurden beim "Surfen" an der Außenwand von Zügen ertappt. Andere warfen mit Steinen oder Stöckern auf die vorbeirauschenden Züge. In diesem Fall waren es sechs Kinder die ihren "Abenteuerspielplatz" direkt an die Bahntrasse gelegt hatten.

Präventionsbeauftragter Detlef Moors vom Bundespolizeirevier Lüneburg ergänzt dann noch, dass sich Schülerinnen und Schüler im Netz immer öfter selbstgedrehte "Mut-Videos" ansehen und das dann nachmachen wollen. Zusätzlich werde in letzter Zeit öfter beobachtet, Selfies in den sozialen Netzwerken einzustellen, die Gleise im Hintergrund haben. Ein weiterer gefährlicher Trend ist das auf die Bahnsteigkanten setzen und die Beine in die Gleise hängen lassen, das Zugführer in letzter Zeit des Öfteren bereits beobachtet hätten.

Leider setzen viele Menschen die Gefahren des Straßenverkehrs mit denen des Schienenverkehrs gleich. Manchmal mit tödlichen Folgen. Züge sind z. B. schienengebunden. Sie können nicht ausweichen, sind auch in Ortschaften schnell und bei Annäherung kaum zu hören.

Das Betreten von Gleisanlagen ist daher verboten und wird mit einem Verwarnungsgeld von mindestens 25 Euro geahndet. Muss ein Zug wegen einer Person eine Bremsung einleiten, kann der Betroffene mit einer Strafanzeige wegen "gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr" rechnen. Bei Schäden an Schienen oder Rädern kommen Regressnahmen hinzu.

Besonders Erwachsene sollten sich hier auch ihrer Vorbildfunktion bewusst sein! Kinder schauen genau hin, wie sich die "Großen" im Straßen- und Bahnverkehr verhalten.

Fotos in der digitalen Pressemappe der Polizeiinspektion Stade.

OTS: Polizeiinspektion Stade newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/59461 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_59461.rss2

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Stade Pressestelle Rainer Bohmbach Telefon: 04141/102-104 E-Mail: rainer.bohmbach@polizei.niedersachsen.de

- Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter http://www.presseportal.de/blaulicht/bilder -

@ presseportal.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!