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Polizei, Kriminalität

BSüderbrarup - Steinwurf gegen Zug angetäuscht

07.08.2019 - 15:41:31

Bundespolizeiinspektion Flensburg / BSüderbrarup - Steinwurf ...

Süderbraup - Am gestrigen Dienstag gegen 11:40 Uhr erhielt die Leitstelle der Bundespolizeiinspektion Flensburg Kenntnis davon, dass am Bahnhof Süderbrarup ein Hundehalter von der Fahrt mit dem Regionalexpress durch den Triebfahrzeugführer ausgeschlossen wurde, weil sein Hund, dem Anschein nach ein ausgewachsener recht großer Terrier, nicht über einen Beißkorb verfügte.

Damit war ein Begleiter des Hundehalters überhaupt nicht einverstanden, betrat vorbotenerweise das Gleisbett und deutete ein Steinwurf mit Schottersteinen in Richtung des Zuges an. Der Lokführer bremste darauf die schon begonnene Anfahrt wieder ab.

In der Zwischenzeit wurde eine Streife der Bundespolizei zum Ereignisort entsandt. Beim Eintreffen stellten die Beamten drei Personen mit einem Bull Terrier auf dem Bahnsteig fest. Nachdem die Personen die eingetroffene Streife bemerkt hatten, entfernte sich der Hundehalter mit seinem Hund auf eine angrenzende Grünfläche.

Als die Beamten die Personengruppe wieder auf dem Bahnsteig versammelt hatte, konnten die Identitäten geklärt und die Befragungen durchgeführt werden. Der 32-jährige vermeintliche Steinewerfer hat sich nun wegen des verbotenen Betretens der Gleise und bereiten eines Hindernisses zu verantworten. Auf den 31-jährigen Hundehalter kommt eine Anzeige wegen falscher Namensangabe zu.

Da sich alle Personen den Beamten gegenüber äußerst unkooperativ verhielten dauerten die polizeilichen Maßnahmen dementsprechend, so dass der nächste Zug nach Kiel ebenfalls ohne die Reisegruppe fuhr.

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