Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Polizei, Kriminalität

BSchleusung im Sattelauflieger

08.01.2020 - 11:16:41

Bundespolizeiinspektion Rostock / BSchleusung im Sattelauflieger

Rostock Seehafen - Nachdem bereits am vergangenen Wochenende durch die Bundespolizisten insgesamt 19 Personen im Seehafen Rostock und am Hauptbahnhof Rostock (BPOL berichtete) wegen unerlaubter Einreise festgestellt wurden, konnte am frühen gestrigen Nachmittag eine Schleusung in einem Sattelauflieger aufgedeckt werden.

Gegen 12:30 Uhr kam ein Lkw-Fahrer auf Kräfte der Bundespolizei zu, die sich zu diesem Zeitpunkt in einer Fahndungsmaßnahme zur Überwachung des Fährreiseverkehrs im Seehafen befanden und teilte diesen mit, dass er sich mit seiner Zugmaschine auf dem Weg nach Schweden befinde und er beim Betanken des Lkw`s aus dem Sattelauflieger Klopfgeräusche vernommen habe.

Die Beamten der Bundespolizei begaben sich zum Lkw und klopften ebenfalls an den Auflieger. Die Klopfgeräusche wurden vom Inneren des Aufliegers sofort erwidert. Daraufhin erfolgte eine Öffnung des Trailers und es standen bereits zwei sichtlich erleichterte männliche Personen hinter den Türen. Beide Personen befanden sich augenscheinlich in einem guten gesundheitlichen Allgemeinzustand.

Die Männer wurden von den Beamten zunächst zur Dienststelle verbracht und dort befragt. Hier gaben sie an, afghanischer Abstammung zu sein und mit dem Lkw von Griechenland nach Deutschland geschleust worden zu sein. Hierfür wurde im Auflieger zwischen der Fracht ein Versteck hergerichtet, wo sich die beiden Männer während der gesamten Fahrt aufhielten. Ihren jeweiligen Standort ermittelten sie anhand GPS-Ortung mit ihrem Handy. Laut Aussagen der Männer soll sich die Fahrt über fast vier Tage hingezogen haben. Für die Schleusung wurden von einem der Männer 4.000,- Euro und von dem Anderen 2.500,- Euro vor Abfahrt in Griechenland entrichtet.

Beide Männer stellten ein Schutzersuchen und wurden an die nächstgelegene Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber weitergeleitet.

Nun laufen durch die Bundespolizisten die Ermittlungen zu den Hintermännern der Behältnisschleusung.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Rostock Kopernikusstr. 1b 18057 Rostock Pressesprecher Frank Schmoll Telefon: 0381 / 2083 103 E-Mail: bpoli.rostock.contr-presse@polizei.bund.de Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.

Dazu sind ihr als operative Dienststellen die Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente "Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee (Schengen-Außengrenze) zu überwachen.

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere: - der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes, - die bahnpolizeilichen Aufgaben - die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter www.bundespolizei.de.

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50067/4486120 Bundespolizeiinspektion Rostock

@ presseportal.de

Weitere Meldungen

Vorfall in Gelsenkirchen - Tödliche Polizeischüsse: Ermittlungen wegen Totschlags. Was wirklich passierte, ist noch immer nicht klar. Auch nicht, ob die Schüsse wirklich aus Notwehr fielen. Die tödlichen Schüsse eines Polizeianwärters auf einen mit einem Messer bewaffneten Mann in Gelsenkirchen sorgten für Aufsehen. (Politik, 16.01.2020 - 08:08) weiterlesen...

Gefährlich, aber erlaubt - Schreckschusspistolen immer beliebter. Und hören sich auch fast so an. Darin dürfte der Reiz liegen, den Schreckschusspistolen vor allem auf manche Männer ausüben. Sie sehen genauso aus wie echte Waffen. (Politik, 15.01.2020 - 07:58) weiterlesen...

Silvester-Ausschreitungen in Leipzig: Staatsanwaltschaft prüft Videos. «Nur dann können wir umfangreich prüfen», sagte Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz der dpa. Er bat darum, die Mitschnitte den Ermittlern vollständig und im Original zur Verfügung zu stellen. «Wir werden diese Aufnahmen prüfen.» Man werde dann auch versuchen, das Material mit technischen Hilfsmitteln aufzubereiten, um möglichst viel aus den Aufnahmen herauszubekommen. Leipzig - Nach der Veröffentlichung neuer Videos und Zeugenaussagen zu den Vorfällen in der Silvesternacht in Leipzig hat die Staatsanwaltschaft Geschädigte dazu aufgerufen, Anzeige zu erstatten. (Politik, 12.01.2020 - 19:48) weiterlesen...

Vorwürfe gegen Polizei - Nach Silvester-Ausschreitungen: Videos werden geprüft. Zugleich appelliert sie an Geschädigte, Anzeige zu erstatten. Was geschah in der Silvesternacht in Connewitz? Die Leipziger Staatsanwaltschaft will neue Videos von den Ausschreitungen prüfen. (Politik, 12.01.2020 - 17:58) weiterlesen...

Vorwürfe gegen Polizei - Nach Silvester-Ausschreitungen: Staatsanwalt prüft Videos Leipzig - Nach der Veröffentlichung neuer Videos und Zeugenaussagen zu den Vorfällen in der Silvesternacht in Leipzig hat die Staatsanwaltschaft Geschädigte dazu aufgerufen, Anzeige zu erstatten. (Politik, 12.01.2020 - 17:32) weiterlesen...