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Polizei, Kriminalität

Brandursache des Brandes des ehemaligen Gutshauses in Rockow

02.12.2019 - 17:36:24

Polizeiinspektion Neubrandenburg / Brandursache des Brandes des ...

Waren - Wie bereits berichtet wurde (Pressemitteilung vom 01.12.2019 05:00 Uhr), ist es am 01.12.2019 gegen 01:30 Uhr zu dem Brand des ehemaligen Gutshauses in Rockow gekommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ist der Brandursachenermittler zum Einsatz gekommen. Im Ergebnis der Untersuchung kann gesagt werden, dass der benutzte Nachtspeicherofen ursächlich für den Brandausbruch gewesen ist. Vorsätzliche Brandstiftung kann nach derzeitigen Erkenntnissen ausgeschlossen werden.

Derzeit sind alle Wohnungen in dem Gutshaus unbewohnbar. Teile des Objektes sind sogar einsturzgefährdet. Der Schaden wird auf mindestens 600.000 Euro geschätzt.

Erstmeldung:

Am 01.12.2019, gegen 01:30 Uhr, kam es in Rockow zum Brand des ehemaligen Gutshauses. Bei Eintreffen von Feuerwehr und Polizei brannte das Gebäude bereits in voller Ausdehnung. Die Löscharbeiten dauern gegenwärtig an. Im Brandobjekt gibt es fünf Wohneinheiten, von denen derzeit nur eine ständig bewohnt ist. Die beiden Mieter dieser Wohnung, ein 60-Jähriger und seine 56-jährige Ehefrau, konnten sich nach Brandentdeckung unverletzt ins Freie retten und verständigten die Feuerwehr. Zur Brandbekämpfung wurden 70 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Kraase, Waren, Möllenhagen, Lehsten, Penzlin und Marihn eingesetzt. Ein RTW war ebenfalls vor Ort. Da das Feuer auf zwei am Brandobjekt angrenzende Wohnhäuser überzugreifen drohte, wurden aus diesen vorsorglich fünf Bewohner zeitweilig evakuiert. Durch die Löscharbeiten konnte jedoch ein Übergreifen der Flammen verhindert werden und die Bewohner kehrten anschließend in ihre Wohnungen zurück. Der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Eine genaue Untersuchung des Brandortes ist jedoch erst nach Abschluss der Löscharbeiten möglich. Die beiden Mieter des Gutshauses wurden vorübergehend in einer Ersatzwohnung im Ort untergebracht. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf ca. 600.000 Euro geschätzt.

Rückfragen bitte an:

Diana Mehlberg Polizeiinspektion Neubrandenburg Telefon: 0395/5582-5007 E-Mail: pressestelle-pi.neubrandenburg@polizei.mv-regierung.de http://www.polizei.mvnet.de Twitter: https://twitter.com/Polizei_MSE

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108770/4456608 Polizeiinspektion Neubrandenburg

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