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Polizei, Kriminalit?t

BPOLI MD: Bundespolizei geht erneut erfolgreich gegen Schleuser vor

24.03.2021 - 15:27:54

Bundespolizeiinspektion Magdeburg / BPOLI MD: Bundespolizei geht erneut ...

Magdeburg, Sch?nebeck, Helmstedt, Sch?ningen - Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg hat in den fr?hen Morgenstunden des 24. M?rz 2021 im Auftrag der Staatsanwaltschaft Magdeburg drei Wohnungen in Sch?nebeck, Sch?ningen (Niedersachsen) und Helmstedt (Niedersachsen) durchsucht. Dabei kamen circa 60 Beamte der Bundespolizei zum Einsatz.

Die umfangreichen Ermittlungen der Bundespolizei richten sich gegen drei m?nnliche Personen, syrischer Herkunft, die im Verdacht stehen, bereits in Griechenland anerkannte syrische Fl?chtlinge, in die Bundesrepublik Deutschland einzuschleusen. Die anerkannten Fl?chtlinge reisen dazu per Flugzeug in an die Bundesrepublik Deutschland angrenzende L?nder. Als Schwerpunktflugh?fen konnten Warschau (Polen), Charleroi (Belgien), Eindhoven (Niederlande) und Luxemburg ermittelt werden. Von den jeweiligen Flugh?fen werden sie durch Schleuser abgeholt und bis circa zwei Kilometer vor die Landesaufnahmeeinrichtung Magdeburg (Sachsen-Anhalt) gebracht, in der die Fl?chtlinge dann erneut Asyl beantragen. Im Rahmen der Ermittlungen arbeitete die Bundespolizei eng mit der polnischen Grenzschutzbeh?rde zusammen.

Die mit den Einschleusungen erzielten Gewinne sind noch nicht abschlie?end zu benennen.

Ziel der heutigen Durchsuchung war es weitere Beweismittel festzustellen, um die Verd?chtigen beweiskr?ftig der Strafverfolgung zuzuf?hren. Die Erwartungen wurden ?bertroffen. So fanden die eingesetzten Beamten zahlreiche einschl?gige Beweismittel. Hierzu geh?ren eine Vielzahl von syrischen Reisep?ssen, die bereits mehreren unerlaubt Eingereisten zugeordnet werden konnten, diverse Aufenthaltstitel, Flugtickets, Parktickets der jeweiligen Flugh?fen, mehrere Handys und Speichermedien, Blitzerfotos, die die jeweiligen Schleusungsfahrten beweisen sowie ?ber 3000 Euro Bargeld. Eine erste Sichtung der aufgefundenen Beweismittel untermauern die bisherigen Ermittlungsergebnisse und der Verdacht gegen die drei M?nner erh?rtete sich. Zudem k?nnen ihnen mit den aufgefundenen Beweismitteln weitere Schleusungsstraftaten nachgewiesen werden.

Die weiteren Ermittlungen der Bundespolizei dauern an.

Hintergrund:

Seit dem vierten Quartal 2020 kommt es zur vermehrten Asylantragsstellung in der Erstaufnahmeeinrichtung Sachsen-Anhalt von syrischen Staatsangeh?rigen mit in Griechenland anerkannten Fl?chtlingsstatus. Die syrischen Migranten f?hren in der Regel keine Fl?chtlingsp?sse mehr mit.

Seit dem vierten Quartal 2020 ermittelt die Bundespolizeiinspektion Magdeburg in 40 F?llen in den Verfahrenskomplex Schleusung im Rahmen der Sekund?rmigration. Hiervon richten sich 20 F?lle gegen bekannte Beschuldigte.

R?ckfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Magdeburg Telefon: +49 (0) 391 56549-504 Mobil: +49 (0) 152 / 04617860 E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de Twitter: @bpol_pir

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/74168/4872447 Bundespolizeiinspektion Magdeburg

@ presseportal.de