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Polizei, Kriminalität

BPOLI LUD: 4 Männer festgenommen und zurückgeschoben

05.08.2019 - 15:21:40

Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf / BPOLI LUD: 4 Männer festgenommen ...

Görlitz - Am Sonntagnachmittag, den 4. August 2019 kontrollierten Bundespolizisten auf der Autobahn bei Görlitz vier Männer in einem Mercedes Sprinter mit ukrainischer Zulassung.

Bei einem der Ukrainer (47) erhärtete sich schnell der Verdacht, dass er eigens nach Deutschland gekommen war, um in Duisburg auf einer Baustelle zu arbeiten. Ihm fehlten jedoch die hierfür notwendigen Genehmigungen.

Zwei der Männer (19 und 30) wiesen sich gegenüber den Fahndern mit verfälschten rumänischen Identitätskarten aus. Ermittlungen ergaben, dass sich die Männer die gefälschten Ausweise beschafft hatten, um damit einen legalen Aufenthalt in Deutschland vorzutäuschen. Sie beabsichtigten in Thüringen über einen längeren Zeitraum einer unerlaubten Tätigkeit im Baugewerbe nachzugehen. Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen wird den Beiden das Verschaffen von falschen amtlichen Ausweisen und ein Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz vorgeworfen. Jeweils 250 Euro mussten die Männer als Sicherheitsleistung für das eingeleitete Strafverfahren hinterlegen.

Der letzte "Kandidat", ebenfalls Ukrainer, hatte zwei gültige ukrainische Reisepässe in seinem Gepäck. Ukrainer mit biometrischen Pässen benötigen zwar keine Visa, um legal in die Europäische Union einzureisen, allerdings dürfen sie sich dann auch nur bis zu 90 Tage aufhalten. Aus diesem Grund nutzte der 42-Jährige zwei Reisepässe und legte diese abwechselnd bei Ein - und Ausreisekontrollen vor, so beabsichtigte er länger als die erlaubten 90 Tage in der EU verweilen zu können. Was aber aufgrund aufmerksamer Polizisten misslang. Auch er war ausschließlich nach Deutschland gekommen, um schwarz zu arbeiten.

Den genannten Ukrainern wurde das Reiserecht aberkannt. Der 47-Jährige erhielt ein Einreiseverbot bis August 2021 gegen die drei anderen Männer wurde eine Wiedereinreisesperre bis 2023 angeordnet.

Inzwischen erfolgte die Zurückschiebung der Männer in die Republik Polen.

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Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf Pressesprecher Ralf Zumbrägel Telefon: 0 35 81 - 3 62 67 21 E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de Twitter: @bpol_pir www.bundespolizei.de

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