Polizei, Kriminalität

BPOLI-KA: Beamte im Hauptbahnhof Karlsruhe angegriffen und beleidigt

08.10.2018 - 17:12:08

Bundespolizeiinspektion Karlsruhe / BPOLI-KA: Beamte im Hauptbahnhof ...

Karlsruhe - Am vergangenen Freitagmorgen konsumierte ein 57-jähriger Deutscher mehrere Gläser Rotwein in einer Lokalität im Karlsruher Hauptbahnhof. Da sich der Gast anschließend äußerst merkwürdig verhielt, informierte eine Angestellte die Bundespolizei und bat um Unterstützung.

Bei Eintreffen der Beamten verhielt sich der Mann sofort aggressiv, wurde laut und verweigerte die Herausgabe seines Ausweises. Alle Versuche beruhigend auf den Mann einzuwirken, scheiterten. Plötzlich schlug der Beschuldigte mehrfach mit der Faust auf den Oberkörper eines Beamten. Er wurde daraufhin zu Boden gebracht. Aufgrund des enormen Körpergewichts sowie der massiven Gegenwehr des 57-Jährigen, war eine Fesselung nur unter erheblichem Kraftaufwand möglich.

Der in Landau wohnhafte Mann wurde auf die Dienststelle verbracht. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er auf freien Fuß gesetzt.

Am Samstagabend kam es zu einer weiteren Widerstandshandlung im Hauptbahnhof Karlsruhe. Ein 26-jähriger Deutscher wurde im Zusammenhang mit einer Beleidigung zum Nachteil eines Polizeibeamten einer polizeilichen Kontrolle im Bereich des Haupteingangs unterzogen. Hierbei verhielt er sich sofort verbal aggressiv und unterschritt ständig den geforderten Mindestabstand zu den Polizeibeamten. Da der Mann sich weigerte seinen Ausweis vorzuzeigen, sollte er durchsucht werden. Der 26-Jährige stand deutlich unter Alkoholeinfluss, beleidigte die Beamten fortlaufend und versuchte sich zudem der Kontrolle zu entziehen. Da er sich gegen die polizeilichen Maßnahmen wehrte, musste er zu Boden gebracht und gefesselt werden.

Ein auf der Dienststelle durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille. Nach Rücksprache mit der Bereitschaftsstaatsanwältin wurde eine freiwillige Blutentnahme durchgeführt. Nach Ausnüchterung wurde der in Bühl wohnhafte Mann am nächsten Morgen von der Dienststelle entlassen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung wurde eingeleitet.

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